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Sagt Carl Sagan: „Jede Frage ist ein Aufschrei, die Welt verstehen zu wollen. Es gibt keine
dummen Fragen"? Warum aber gleich so viele Fragen? Lebe
nicht, sorge dich, Chance ist
Schicksal, Krankheit der Weg? Ist da vielleicht am Anfang schon etwas durcheinander
geraten?

Ist nach Wikipedia „eine Frage eine Äußerung, mit der der Sprecher/Schreiber eine Ant-
wort zwecks Beseitigung einer Wissenslücke herausfordert"? Wenn einer ganz, ganz viele
Fragen stellt, muß er dann nicht sehr große Wissenslücken haben? Weiß er dann vermutlich
nichts, gar nichts? Oder weiß er etwas, das er möglicherweise nicht glauben kann? Ahnt er
zumindest etwas?

Gibt es sensitive Fragen, paradoxe, unangenehme, unverschämte, freche, unglaubliche?
Gibt es unwahre Fragen? Kann eine Frage überhaupt wahr sein? Will das die Frage nicht
erst herausfinden? Stimmt, wer fragt, der führt? Sind vielleicht alle hier formulierten
Fragen ein einziges Koan? Ist das nicht voll phätt?

Ein Rätsel lösen?

Fragen allgemein? oder Fragen spezial?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Mann wird von zwei Wärtern in einem Raum mit zwei Ausgängen gefangen gehalten. Die Türen sind beide zu, aber nur
eine ist mit einem Schlüssel abgesperrt worden - welche von den beiden unverschlossen ist, entzieht sich leider der Kenntnis
des Gefangenen. Der Mann weiß aber, das eine der Wachen stets die Wahrheit sagt, die andere hingegen immer lügt. Wenn
er es schafft, mit einer einzigen Frage an einen der beiden Wärter herauszukriegen, welche Tür nicht abgeschlossen ist, wird
er frei gelassen."
aus: Paul Watzlawick: Menschliche Kommunikation. (Bern/Stgt. 4. Aufl. 1974. S. 53) Welche Frage muss er stellen?
Zu anstrengend? Wo gibt's die Auflösung?

 

 

© Martin C. Altenpohl 2008


 

© impressum

 

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THIS IS THE END

 

 

 

 

 


 



Ach so

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Watzlawicks Antwort: „Der Mann deutet auf eine Tür und fragt eine der Wachen (wobei es gleichgültig ist, auf welche Tür
er zeigt und welche Wache er fragt): „Wenn ich Ihren Kameraden fragen würde, ob diese Tür offen ist, was würde er
sagen?“ Lautet die Antwort „nein“, so ist diese Tür offen, wenn „ja“, so ist sie zugesperrt." Löst es sich im Grunde nicht
paradox auf: Ja=Nein und Nein=Ja oder A=B und B=A oder 0=1 und 1=O?

Eine Erklärung?
ich stelle nun einem der männer die frage und erhalte als antwort z.b.:
"der andere würde sagen, es ist die zweite tür."
-> ist dieser der wahrheitssagende, so ist die zweite tür die, die verschlossen ist.
-> ist dieser der lügende, so weiß ich auch, dass die zweite tür die verschlossene ist - da er immer lügt.
=> die erste tür führt in die freiheit.
die frage zielt doch immer auf dieselbe antwort ab, und implizit wird der lügner auch angesprochen."