Maus über Bild für Wechsel?
Mit freundlicher Genehmigung von lecker-shop.de (?)
Warum diese Werbung?
©
!
@
 
   

Fragen?
Fundstücke? oder
(doch nur) eine Geschichte? Eine Fallstudie? Alles Kunst?

Amerika Anprangern Anspruch Aufruhr Ausgrenzen Ausstellung Belastung Diktat Distanz Form Freude Gandhi Gefahr
Konflikt
Kränkung Krise
Kündigung Kultur Meinung Mediation Medien Mobbing Mobb Preis Satire Scheiße Schlüssel
Schuld
Schweigen
Sitten Störung Verdrängung Vergleich Verleumdung Viererbande Vision Wahrheit WDR Whyn8
Wunsch
Zen Zustimmung?

„Schreibt nur derjenige eine Chronik, dem die Gegenwart wichtig ist"? Spricht Goethe da von
sich selbst wie hier: „Wiederholt sich der Irrtum immerfort in der Tat; muß man deswegen
das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen?" Müssen Beispiele dafür bekannt werden?

Wie es ist, wenn man unter die Menschen gefallen ist, wollen Sie wissen? Wollen Sie das
wirklich? Kann man Fragen zuschauen oder zuhören? Macht es Sinn, Fragen zu zählen?

Muß man nicht immer, um das Wahre erst herauszuarbeiten, Fragen stellen? Führt nicht nur
jede Antwort, sondern auch jede Frage zu einer neuen Frage? Ist nicht manchmal eine Frage
wie eine Antwort? Kann diese Seite darum statisch,
fertig sein? Ergibt sich daraus, daß sie
unfertig, dynamisch ist? Ist sie darum wirkungslos?

Sind Alpenveilchen, Amaryllen, Arnika und Astern Blumen, die mit a anfangen? Rosen, Tulpen
und Narzissen, ist nicht alles wunderbar? Was soll die sinnlose Aufzählung von Blumenna-
men? Wollen wir hier durch die Blume sprechen? Oder sogar über Pflanzen in der Bundes-
stadt?


Einen Satz mit Amerika von meinem Großvater? Hat er sie am Erikasträußchen erkannt? Hieß
sie etwa Walburga?

Geht es um Erlebnisse, um Erfahrungen? Fiktives, Erfundenes, Vermutetes, Geträumtes? Er-
wünschtes? Erlittenes? Erwartetes? Nicht erfüllte Erwartungen? Nicht eingelöste Verspre-
chungen? Soll und kann, darf das hier alles völlig objektiv sein? Muß der Künstler jetzt ge-
rade einmal laut lachen? Ist nicht gerade der Künstler das Objektiv seiner Umgebung, Um-
stände und Zeit?

Ist Kunst eine Form von Forschung? Wie kann mit dies mit ja beantworten, ohne dabei die
gewählte Form der Fragestellung zu verlassen? Ein klassisches Dilemma? Gibt es wirklich
keinen Ausweg? Muß dafür nicht erst das Bewußtsein der Ausweglosigkeit vorhanden sein?

Und dann die Notwendigkeit, den Ausweg zu suchen? Gibt es für den Künstler den Ausweg?
Kann er seine Gemälde und Manuskripte vernichten? Muß er ein Getriebener sein? Ist der,
von dem die Kunst Besitz ergriffen hat, ein Besessener? Oder ist es der Künstler, der die
Kunst selbst ergreift? Sollten wir nicht jetzt einige Minuten ergriffen verweilen?

Was sagt uns der Unterschied zwischen Besitz und Eigentum? Im Bereich der Kunst ist der
Schaffende Besitzer und Eigner zugleich, danach wird er zum Entlassenden; er gibt sein
Werk frei. Der Künstler ist dabei nach seinen Möglichkeiten frei und das Werk spricht ohne
ihn, es überdauert. Kann man das hier etwa mit Weltkunst vergleichen?

Ist jemandem wirklich klar, was Vergleichen bedeutet? Kennen wir es nicht alle, wenn ge-
sagt wird, man könne Äpfel nicht mit Birnen vergleichen? Kann man nicht sogar einen Wal
mit Brot vergleichen? Denn bedeutet Vergleichen nicht, sich anzuschauen, ob es beim Ver-
gleichen zu Übereinstimmungen, zu Gleichem kommt? Ist Vergleichen also ein Vorgang mit
einem Ziel? Ist Vergleichen etwa ein Zustand? Will nicht Vergleichen Ungleichheit erkennen
und sogar ausschließen?

Was ist aber völlige Gleichheit? Kann es wirklich 100%ige Übereinstimmung oder Identität
von irgendetwas mit etwas anderem geben? Wäre das dann nicht Ekstase? Wie nennt man
das Ende eines Vergleichsvorgangs? Ergebnis? Vergleich?

Ist es bei Äpfeln und Birnen noch leicht? Sind nicht beides eßbare Früchte? Haben sie das
nicht gemeinsam, sind sie nicht darin gleich? Wachsen sie nicht auf Bäumen, fallen manch-
mal hinunter, müssen aber auch gepflückt werden? Wer bestimmt also das Maß der Gleich-
heit, von wo an nicht mehr von Vergleichen gesprochen werden darf? Äpfel mit Birnen ver-
gleichen, ja? Stahlträger mit Knäckebrot, nein? Kann nicht auch Knäckebrot im Belastungs-
test eine Menge vertragen? Ist nicht Bambus belastbarer als jeder Stahlträger?

Soll man nur Blech mit Blech vergleichen dürfen? Erbsendosen mit Autos? Gemüse mit Ge-
müse, Paprikas mit Tomaten? Oder nur Äpfel mit Äpfeln? Grün oder rot?
Ist das nicht
furchtbar langweilig? Warum vergleichen wir nicht Massenbetrug durch grinsende Bankster
hier und dort mit Massenverarmung überall?

Darf man Dinge vergleichen, die scheinbar keinerlei Gemeinsamkeit haben? Nichts Gleiches?
Woher will man das wissen? Ja, warum denn nicht das Denkverbot überwinden? Alles mit
allem vergleichen? Haben Wal und Brot nichts gemeinsam? Sind nicht beide eßbar? Wissen
das die Japaner? Hat das Vergleichen wenig gebracht, wenn nur das dabei herauskommt?
Ist auch der Versuch, Ameisen mit dem Himalaya zu vergleichen, Unsinn? Können wir das
Ergebnis aber wirklich jetzt schon wissen? Oder wird es erst in 135 Jahren vorliegen?

Bedeutet nicht in letzter Konsequenz die Behauptung, manches könne nicht verglichen wer-
den, weil es anscheinend keinerlei Gleichheit der zu vergleichenden Dinge gebe, eine gewal-
tige Selbstbeschränkung derjenigen, welche diese Schere im eigenen Kopf selbst ansetzen?
Haben sie überhaupt richtig hingeschaut? Und was wissen sie?

Bedeutet ignorantes Nicht-Vergleichen, daß das Ergebnis von Beginn an feststeht? Wird der,
für den schon alles geklärt ist, noch fragen oder vergleichen wollen? Wie will er aber zur Er-
kenntnis gelangen? Hängen nicht Unterscheiden und Vergleichen zusammen?

Was unterscheidet ein Brötchen auf dem Tablett von einem Brett vor dem Kopf? Sind nicht
beide organischen Ursprungs und befinden sich außerhalb des Körpers? Sind aber beide, Bröt-
chen und Brettchen eßbar? Wird man außer der Farbe wenig Gemeinsames beim Vergleich
feststellen? Und wie sieht es aus bei Brettchen und Frettchen?

I
st es nicht in Wahrheit so, daß im Tanz der Moleküle jegliche Unterscheidung ein Ende hat,
die Vorstellung der Verschiedenheit eine Illusion ist? Ist Vergleichen also so etwas wie Medita-
tion, das Herbeiführen von Einssein? Bestehen nicht sogar Eins und Sein aus denselben Buch-
staben? Zu esoterisch? Zurück zum Hammel?

Ist All-Ein-Sein Glückseligkeit? Genau das sagte Tenzin Palmo in einem Film von Liz Thomp-
son.
Erst wenn der Mensch seine Rollen ablegt und sich auf sich selbst besinnt, könne er zu
seinem wahren Kern vordringen. Immerhin hat die Nonne 12 Jahre in einer Höhle verbracht.

Was ist denn mit dem Vorstellen? Müssen einem nicht alle leid tun, die regelmäßig, wenn sie
nur ein wenig überfordert sind, selbstbegrenzend sagen: „Das kann ich mir nicht vorstellen"?
Bedeutet Imaginieren nicht, sich ein Bild zu machen, etwas aus sich heraus und vor sich hin-
zustellen? Gibt es irgendetwas, das man sich nicht vorstellen kann? Muß man es dafür
kennen?

Sind wir eigentlich Körper, die seelische Erfahrungen machen oder Seelen, die körperliche
Erfahrungen machen? Wollen wir jetzt esoterisch werden?

Können Fragen Projekten dabei behilflich sein, sich zu entwickeln und zu dem zu gelangen,
wo sie ihrer Programmatik nach hinwollen? Glaubt man manchmal, angekommen zu sein, ob-
wohl man noch unterwegs sind? Fragen das nicht auch Kinder während der Fahrt in den Ur-
laub: „Wann sind wir endlich da"? Wer kennt das nicht, daß er schnell gerannt ist und plötz-
lich anhält und sich trotzdem alles weiterbewegt, als würden die Bäume und Hügel vor ei-
nem davonrennen wollen?

Ist jemand außengesteuert, wenn er nur an Außendarstellung, am schönen Schein interes-
siert ist? Hat man nicht ein Recht darauf, es sich schön zu machen, sich behaglich einzu-
richten? Soll irgend jemand sich selbst schlecht machen? Bedeutet Fragen zu stellen, ande-
re schlecht zu machen? Wird man dadurch zum Schwarzmaler?

Kann lächerlich gemacht werden, wer sich lächerlich verhält? Wird der, dessen Fragen mit
Ausgrenzung beantwortet werden, aufhören zu fragen?

Wäscht man seine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit? Wenn aber dort nur weißestes
Weiß, weißer noch als weiß herumgezeigt wird? Kann zuviel Weiß blind machen? Bedeutet
das aber zugleich Unwissenheit?

Muß bei so viel blendendem Weiß, so viel Licht, nicht ebenso viel Schatten sein? Lehrt nicht
das die Wahrscheinlichkeitstheorie? Und wenn es nicht so ist? Selbst Licht nicht eindeutig
ist? Was gilt noch? Wem ist zu folgen? Der inneren Stimme? Unbedingt?

Musst Du über sieben Brücken gehen? Was ist zu tun, wenn alles nur hell scheinend und
wunderbar ist, tadel- und fehlerlos? Wollen wir dann und nur dann niederknieen und anbe-
ten? Schmelzen nicht Berge unter ihren Füßen?

Hilft gegen Schneeblindheit wirklich dauerhaft die rosa Brille? Ist eine ärztliche Behandlung
unverzichtbar? Kann im übertragenen Sinn die Mitteilung, die sprachliche Entäußerung heil-
sam wirken? Was ist mit dem therapeutischen Effekt der Wahrheitskommission? Ach so,
man kann Afrika gar nicht auf Deutschland anwenden?

Weiß man nicht um die Bedeutung des Aussprechens, des Heraussprechens der Wahrheit?
Nutzt das nicht die K-Kirche mit ihrem göttlichen Instrument der Beichte? Spricht nicht der
Therapeut: „Ich will Ihnen das gerne glauben"? Der Sozialarbeiter: „Schön, daß wir mal da-
rüber geredet haben"? Sind nicht manchmal sogar Straftäter regelrecht erleichtert, wenn
man sie gefasst hat? Können sie dann „endlich" mal darüber reden? Sind das Lebenswahr-
heiten? Nur banal? Was ist banal ohne b? Moral on m?

Fragte die Schnüss unter „Zusammen lebt man weniger allein" unter Verwendung des Titels
des gleichnamigen Bestsellers von Anna Galvada in ihrer Maiausgabe 2008: „Hält ein ambiti-
oniertes und idealistisches Genossenschaftsprojekt ... der Realität stand"? Was hält eigent-
lich Irma Sally davon? Und Mister Wong?

Ist nicht auch, wer früher stirbt, länger tot? Und ist es wirklich nachts kälter als draußen? Ist
man nicht reich und gesund besser dran als arm und krank?

Ließ uns Herr Rumpelfeld erfahren: „Berichte, die sagen, daß etwas nicht geschehen ist, sind
immer interessant für mich, denn wie wir alle wissen, gibt es bekanntes Bekanntes; da gibt
es Dinge, von denen wir wissen, daß wir sie wissen. Wir wissen, daß es auch bekanntes Un-
bekanntes gibt; was bedeutet, daß wir wissen, daß es manche Dinge gibt, die wir nicht
wissen. Aber es gibt ebenso unbekanntes Unbekanntes - diejenigen Dinge, von denen wir
nicht wissen, daß wir sie nicht wissen
"? Kennen wir sie dann?

Auch das starke Gründe, Fragen zu stellen? Weiß der noch amtierende Präsident Bush: „daß
der Mensch und der Fisch in friedlicher Koexistenz leben können“? Was meint Obama?

Stimmen Innen- oder Selbst- und Außendarstellung überein? Klaffen da schon mal Lücken
so groß wie Scheuntore, oder sind es Mauselöcher?

Müssen sich nicht Menschen und Organisationen an ihren verkündeten Ansprüchen, Idealen,
Vorgaben und Zielen messen lassen? Woran kann man derartige Lücken festmachen?
An Tat-
sachen? Erlebnissen? Erfahrungen? Deren Übereinstimmung mit den Erfahrungen, die andere
gemacht haben? Dem Widerspruch zwischen Anspruch und der vorgefundenen Wirklichkeit?

Nur an einem unbestimmten Gefühl, dem, was der Bauch sagt? Reicht schon deutliches Unbe-
hagen? Wird es von allem etwas sein?

Klingt Medien nicht wie Meedjen oder Mädchen? Wollen Sie es ausprobieren? Wie soll das
gehen? Einfach nur einige Male Medien laut wiederholen? Sehen Sie, pardon: Hören Sie?
Heißt darum die Verlinkung „Mädchen"? Ergibt sich nun bereits daraus, daß im Grunde „Mäd-
chengeilheit"
gemeint ist? Ist es recht, wenn wir dies hier nicht weiter vertiefen? Selbst,
wenn es Millionen, ach was, Milliarden, interessiert?

Muß, wer mit großer Hingabe und Mediengeilheit Veröffentlichungen über sich und sein
Wirken nicht nur anstrebt und veranlasst, sondern diese als Eigenwerbung kultiviert und
feilbietet, damit rechnen, daß es immer nur
Jubelberichte gibt?
Wollten das die Chinesen von der Global Times China am 17.08.2008 wirklich erfah-
ren? Muß man beim Aufruf dieser Seite nicht mit dem Allerschlimmsten rechnen?

Sprach man nicht früher, wenn Chinesen gemeint waren, von „gelber Gefahr"? Dürfen wir
uns über die kommende Supermacht lustig machen? Lassen wir die doch einfach mal bei-
seite. Wie wäre es mit etwas Lebensgefahr?

Wird mehr über Geld geredet als über den menschlichen Umgang unter- und miteinander?
Ist Geld vielleicht sogar wichtiger als das Menschliche? Ist das auch Inhalt der Gespräche
untereinander? Was geschieht tatsächlich auf der menschlichen Ebene?

Wo, bitte schön, sind wir? In China, irgendwo auf der Welt? In Deutschland? In einem
Robert-Jungk-Preis gekrönten Wohnprojekt? Ein Obaammagau? Nur Gaudi? Ein Gau?
Ein anderer Gau?

Sagt Robert Jungk: „Es müssen Beispiele dafür bekannt werden, daß Sehnsüchte und Wün-
sche, Träume von einem Leben ohne Angst, einer gerechten Gesellschaft, einer humanen
Zukunft in Experiment und Projekt Wirklichkeit werden können"?

Welche Beispiele wurden bisher bekannt? Reichen wirklich Absichtserklärungen für Preisver-
leihungen aus? Bekommt man einen Oscar bereits für die Absicht, einen Film drehen zu
wollen?
Was ist eigentlich davon zu halten, wenn Experiment und Projekt eins sind?

Gibt es im Projekt ein wirkliches Miteinander? Wird es beschworen und bereits als vorhanden
dargestellt? Wirkt nicht vieles künstlich, aufgesetzt, maskenhaft, verlogen? Müssen nicht
auch Maskenträger immer befürchten, ihr Gesicht zu verlieren? Nützt es wirklich, wenn die
Maske kunstvoll gefertigt ist? Befindet sich das Projekt in einer irrtums-, fehler- und kritik-
freien Zone?

Gibt es Fraktionen, Machthaber oder solche, die es sein wollen? Gibt es Arme? Wie erfahren
sie Solidarität von den Reichen? Haben Arme Beine? Beine auch Arme?

Wird hier etwa mit dem Stilmittel der Frageform eine „Gechichte" erzählt, die sich zwischen
vielen Fragen versteckt? Muß sich überhaupt jemand verstecken? Etwa der Künstler als
Schwarzmaler?

Ja, haben wir es hier mit Kunst zu tun?
Findet „Kunst im Sozialen" statt? Sind wir nicht alle
Künstler? Gibt es einen Unterschied zwischen künstlich und kunstvoll? Wo gibt es ein Büro
für die Nutzung von Fehlern und Zufällen?


Will der Künstler das alles für ein Gesamtkunstwerk beanspruchen? Kommen Tänze zur Auf-
führung? Erheben alle Teile nur in ihrer Gesamtheit Anspruch auf eigene Geltung? Soll sich
erst so die Wirkung entfalten? Wäre es also sinnlos, sich einzelne Teile herauszupicken?
Gilt hier nicht pars pro toto?

Definierte André Breton 1924 im „Ersten Manifest des Surrealismus" diesen
„als zufällige
Begegnung zwischen einem Regenschirm und einer Nähmaschine auf einem Seziertisch"?
Ergänzte und vervollständigte Max Ernst: „und der Funke Poesie, der bei der unerwarteten
Annäherung der an sich wesensfremden Elemente überspringt"? Zurück zu Mehrfragen?

Haben wir es hier mit unterschiedlichen Elementen zu tun, deren scheinbar willkürliche An-
ordnung erst in der Gesamtschau Sinn macht, eine neue Qualität schafft?
Muß man nicht
nur 1&1 zusammenzählen? Stammt von Robert Zimmermann: „You don't need a weather-
man to know which way the wind blows"?
Wer weiß schon, worauf da angespielt wurde?

Fängt die Geschichte hier an? Oder da? Oder ist sie überall? Soll das Ganze ein Rätsel
sein? Ist das Surrealismus? Dadaismus? Irgendein Ismus?

Kann man mit Menschen eine kurzfristige Gemeinschaft beim Bahnfahren als Reisegruppe
bilden? Was ist, wenn man mehr Gesellschaft haben will? Warum wenden wir uns also
nicht einfach den schönen Dingen des Lebens zu?

Wollen nicht immer mehr Menschen „Gemeinsam mit Alt und Jung, ökologisch nachhaltig
und sozial engagiert zusammen bauen, wohnen und leben"? Schon wieder Werbung?

Wird diese Seite etwa so finanziert? Warum sonst sollen Wohnprojekte erwähnt werden?
Sind sie in, im Trend? Wenn ja, sollte dann darüber berichtet werden? Können nachhaltige
Erfahrungen des menschlichen Umgangs
für andere Projekte wichtig sein?

Sind wir nicht alle heute, am 05.11.2008, nach dem Wahlsieg, ein bißchen Obamaryllis?
Oder sogar Obamamaniacs? Obamadrama? Obamarama? Hare Krishna Hare Rama? Ist
Obama Jesus?
Hat nicht der schöne Herr Berlusconi, nebenbei ein großer Sänger, Barack
Obama als „ansehnlich und sogar gebräunt" bezeich
net?

Gibt es 72.700 Gugelsuchergebnisse für „sozial engagiert zusammen bauen, wohnen und le-
ben"? Aber deutlich mehr, nämlich 1.350.000 Ergebnisse für „sozial engagiert wohnen und
leben"? Sogar 1.970.000 Treffer für „sozial engagiert wohnen"?

Unfassbarerweise 62.900.000 Seiten für „wohnen"? Wen interessiert das wirklich? Noch mehr?
668.000.000 Seiten für „SEX"? Hätten Sie's gewusst?

Haben Sie auch festgestellt, was an einem Tag stimmt, schon am nächsten nicht mehr gilt?
Die ganzen Suchergebnisse hinten und vorne nicht stimmen? Was soll man noch glauben?
Ist das nicht schrecklich?

Bedeutet fragwürdig, daß etwas wert und würdig ist, ge- und befragt zu werden? merkwür-
dig, würdig, gemerkt zu werden? Meint fragwürdig im allgemeinen Sprachgebrauch etwas
anderes? Können Würdenträger unwürdig auftreten?

Gibt die Summe der Fragen eine Tendenz wieder? Erzeugt die Summe der Fragen eine eige-
ne Realität, die sich liest, als wären Fragezeichen Ausrufezeichen?

Wurde und wird im Zusammenhang mit „sozial engagiert wohnen und leben" von einem
„fortschrittlichen, innovativen, visionären" Projekt gesprochen? Was hat das Schaffen von
umbautem Raum allein, von „steinerner Realität" damit zu tun? Braucht die Form nicht
Inhalt?

Bedeutet Engagement „intensives bis leidenschaftliches Eintreten für ein Ziel"? Ist damit ge-
meint, daß eine kleine Gruppe sich nur für ihre Ziele einsetzt? Wie geht das zusammen, wenn
Engagement noch mit „sozial" verknüpft wird? Ist bisher deutlich geworden, worin, außer dem
Schaffen umbauten Raums, das Ziel bestehen soll?

Kann man von „sozialem Engagement" reden, ohne es auch zu spüren und zu fühlen? Sollte
es nicht Freude bei den Mitgliedern bewirken? Ist das wirklich die vorherrschende Stimmung?

Sind Ausgrenzen und Mobben wirklich innovativ, fortschrittlich? Braucht es dazu soziales
Engagement und Visionen?
Ist das nicht zuviel auf einmal? Sagte Helmut Schmidt: „Wer Visi-
onen hat, sollte zum Arzt gehen"?

Berichtet der WDR unter „Zusammenleben in der Stadt" ausführlich über verschiedene Wohn-
projekte?
Geht es dabei auch um Heimat? Um
„Streitkultur statt Anonymität"? Gibt es sogar
„eine gute Streitkultur"?
Ist aber Anonymität die andere Seite von Streitkultur? Löst sich
schon jetzt das Gegensatzpaar auf?

Gab oder gibt es wirklich Streitkultur? Erzeugt fehlende Streitkultur im Umgang der Menschen
Anonymität? Vorbeischauen, Aus-dem-Weg-gehen, Schweigen, aber über Belanglosigkeiten
und das Wetter reden? „Ist kalt geworden, nicht wahr"?

Sind Zweifel an Streitkultur erlaubt, wenn sich Gemeinschaften bei bestimmten Fragestellun-
gen wie anonyme, schweigende und meinungsfreie, träge Massen verhalten? Ist wirklich das
Gegenteil
anzuraten? Die kritische Masse? Kommt es nicht immer zu Eruptionen, wenn der
Druck in der Magmakammer größer als die Festigkeit des darüberliegenden Gesteins ist?

Wird bei „regelmäßigen Zusammenkünften ... über kleine und große Dinge des gemeinsamen
Alltags diskutiert"? Worin besteht das „intensive Miteinander"? Nur eine Worthülse wie
„gute Streitkultur"?
Kommen die „großen" Dinge möglicherweise zu kurz? Entsteht aus Disku-
tieren ohne s und u Diktieren? Ist das nur ein kleines Wortspielchen oder ein qualitativer
Sprung?

Muß, was seltsam ist, darum selten vorkommen? Werden Konflikte ausgeblendet? Müssen
abweichende Meinungen mit Ausgrenzung und Mobbing beantwortet werden? Haben sich kon-
krete Ausgrenzungshandlungen ereignet? Von welchem Stern ritten die eG Mitglieder herbei?
Verhielten sie sich immer ritterlich? Mit einem Handschlag?

Ist Mobbing nur auf den beruflichen Bereich beschränkt? Ist es naheliegend, daß einer Ge-
meinschaft reichhaltig angehörige Ogen (Soziol-, mehrere Psychol-, Sozialpädag- und -arbei-
ter) ein Mediator, eine Managementtrainerin und Supervisorin, solche Vorkommnisse
schon
aus fachspezifischem Interesse untersuchen? Darf man von ergebniszentriert von Fehlanzei-
ge sprechen? Skandal trotz Personal?

Muß ein von Mobbing betroffener Mensch nicht derart unangenehme Wahrheiten verkörpern,
die bei seiner weiteren Anwesenheit irgendwann nicht mehr verdrängt werden können? Ist
darum sein unbedingtes Entfernen Konsens und Teil der Gruppentherapie?

Sind die dann zu erlebenden, kollektiven und heftigen Abstoßungsmechanismen zur Erhaltung
der Gruppenharmonie unverzichtbar?
Oder wird so erst kollektives Wohlgefühl hergestellt?

Ereignen sich dabei Grenzenüberschreitungen von Grenzen, die man gewöhnlich einhalten wür-
de? Kommt es zu Übergriffen, die teilweise durchaus unspektakulär, gleichwohl wirkungsvoll
sein
können?

Was ist mit nicht-mehr-Grüßen, Ansprechen mit dem Nachnamen, obwohl sich alle mit dem
Vornamen anreden? Anonyme Zettelchen außen an der Wohnung? Sich steigernd durch An-
schreien, den Weg verstellen? Sind das schädliche Strukturen? Ist die Gruppe nach dem Aus-
scheiden des hinausgemobbten Mitglieds geheilt? Oder muß sie sich das Ergebnis schön
reden?

Fragen sich und fragten sogar in Versammlungen einige, wer denn wohl der Nächste sein wird?
Hat sich so etwas wirklich zugetragen?

Ist es natürlich, menschlich und gewöhnlich, bestimmte, unangenehme Bewußtseinsinhal-
te auszublenden, zu verdrängen? Ist das etwas Neues? Und was ist Freude ohne e? Sprach
S. Freud
von der „Wiederkehr des Verdrängten"? Ist das Hexerei? Oder die angewandte Er-
kenntnis, daß geleugnete Bewußtseinsinhalte sich bemerkbar machen wollen?

Helfen dann Ogen? Muß man sie etwa aufmachen? Oder doch besser geschlossen halten? Wie
wäre es mit Freude? Läßt sich Freude mit n nicht viel besser ertragen? Hat man ohne Freunde
Freude? Schwächt das nicht die Lebenskraft?

Regt sich irgendwer auf, wenn Gewöhnliches geschieht, was also schon zur Gewohnheit ge-
worden ist, oder soll man sich erst daran gewöhnen, bestimmte Zustände als gewöhnlich
anzusehen und so ein
zuüben?

Was geschieht, wenn man sich nicht an bestimmte Dinge gewöhnen will? Wenn berechtig-
te Kritik als „Kränkung, Störung, Verletzung" umgedeutet, so verwandt, zur Gewohnheit und
zum allgemeinen Sprachgebrauch einer Gruppe wird? Heißt dann: „Ich bin so verletzt worden"
im Klartext: „Ich wollte mich nicht der Kritik stellen"? Stört das den Hörer?

Bezeichnet „Störung die Abweichung eines geplanten Vorgangs von seinem festgelegten
oder vorausberechneten Verlauf aufgrund einer unvorhergesehenen endogenen (d. h. eigen-
verursachten) oder exogenen (d. h. fremdverursachten) Einwirkung"?

„Stört" also Kritik nur den Ablauf eines geplanten Vorgangs von seinem festgelegten oder
vorausberechneten Verlauf? Wer aber meint, sich anmaßen zu können, den Verlauf einer Mit-
gliederversammlung
festzulegen oder vorausberechnen zu können?

Muß jede Störung exogenen Ursprungs sein? Kann es sein, daß sich die Störung bereits in ei-
nem Meinungsunterdrückungsklima ausdrückt, also endogenen Ursprungs ist? Müssen dann
nicht, weil das zu leugnen ist, Hinweise darauf erst recht als „Störung" einsortiert werden?

Handelt es sich dann bei der angeblichen Störung nur um eine Projektion der selbst hervor-
gerufenen Störung auf einen anderen, einen Kritiker, der das Nachfragen nicht sein lassen
will? Dient die Verdrängung der „Störung" genannten Kritik nicht der Verdeckung, der Ver-
hinderung der Offenlegung des mit der Kritik Beabsichtigten?

Was sind die gewöhnlichen Konsequenzen? Wird das als „Störer" identifizierte Mitglied ir-
gendwann aufhören, sich kritisch zu äußern? Will es die Zuneigung der Gruppe verlieren?

Ergibt sich zwangsläufig, sofern das Mitglied nicht aufgibt, daß die Ausgrenzung weiter be-
trieben werden muß? Werden die Ausgrenzungshandlungen verstärkt, wenn genügend Druck
und Überzeugung der Gruppe vorhanden ist, daß die Lösung nur im Entfernen des kritischen
Mitglieds liegen kann? Können Gerüchte und Verleumdungen Stilmittel des Mobbings sein?

Glaubt die Gruppe wirklich, daß mit dem Entfernen des „Störer" alles wieder gut und schön,
erfreulich wird? Werden die schädlichen Strukturen nicht ohne „Störer" weiterwirken, werden
sie nicht zwangsläufig neue Nahrung fordern? Oder wird sich ein Klima der Angst ausbreiten,
das keine Kritik mehr aufkommen läßt? Kann aber Scheinharmonie auf Dauer gesund sein?
Gedeihen Pflanzen mit destilliertem Wasser?

Lässt sich nicht jeder Alleinherrscher ungern „stören"? Welcher Mathematiker sagte im Al-
tertum: „Noli turbare circulos meos"? War der Mauerfall nicht auch eine „Störung" der DDR-
Strukturen? Die ICE-Reparaturen eine „Störung" des Börsengangs? Spricht man bei der Bahn
schon von Börsenfahrt?

Wird durch Umwidmung von Kritik, besonders wenn sie von einem Mann geäußert wird, in
„Kränkung, Verletzung" eine emotionale Atmosphäre in einer weiblich dominierten Gruppe
geschaffen, die nicht nur zu einer Solidarisierung der Frauen führt, sondern zur Abweisung
des eigentlichen Kritikanliegens, das damit vollständig ausgeblendet werden kann?

Muß man nur genügend von „Kränkung, Verletzung" reden, um zu erreichen, daß der Ursprung,
die Kritik, dabei vergessen, dafür nur „Kränkung, Verletzung" erinnert wird? Kann es wirklich
so einfach sein? Was ist, wenn eine der Wortführerinnen in herausgehobener Position als
Aufsichtsratsvorsitzende wirkte und über Spezialkenntnisse verfügt?

Darf man fragen, ob sie ihr Instrumentarium eingesetzt hat? Ist das eher unwahrscheinlich?
Muß nicht, wer öffentliche und ehrenamtliche Tätigkeiten annimmt, wissen, daß er im Focus
steht und damit rechnen, befragt zu werden? Sind weinerliche Reaktionen einer „Management-
trainerin und Supervisorin"
auf Kritik mit „Kränkung, Verletzung" professionell?

Kann man diesen Ansatz hier überhaupt anbringen? Sind nicht viele Funktionsträger Laien,
die sich womöglich für Experten halten und nicht selten genauso auftreten? Richten sich die
Laien selbst? Nur ein Wortspiel?

Wurde im Herbst 2007 über eine im Bauplan nicht vorhandene Dachterrasse abgestimmt?
Gab es damals eine Beschlußvorlage über eine aus anrechenbarer Wohnfläche einer Dachwoh-
nung zurückzubauende Dachterrasse? War diese Maßnahme bautechnisch notwendig und be-
reits im Bauplan vorhanden? War tatsächlich nur eine Loggia denk- und baubar?

Hätte für den Rückbau zur Dachterrasse der Bauplan geändert werden müssen? Wurden die
eG Mitglieder darüber in der Vorlage informiert? Oder während der Abstimmung?

War der Autor jener Vorlage von anderen vorgeschickt? Wer hatte wirklich ein Interesse an
der Rückbaumaßnahme? War das Dach schon gedeckt und mußte dafür wieder in Teilen ent-
fernt werden?

Waren die von der Maßnahme Hauptbetroffenen bei der Entscheidungsfindung überhaupt an-
wesend? Wurde der Ursprungstext der Vorlage während des Mitgliedertreffens mehrfach um-
formuliert? Gab es vor der Abstimmung von verschiedenen eG Mitgliedern Einwände dage-
gen? Wurden diese berücksichtigt?

Erklärte nur eine Woche nach der Abstimmung in der nächsten Versammlung das betroffene
Mitglied, „bedrängt worden" zu sein? Wurde dies geflissentlich von den Mitgliedern überhört?
Gab es eine einzige Rückfrage? Einen Protest?

Sind Rollenkonflikte uninteressant?
War die Aufsichtsratsvorsitzende Gesprächsleiterin und Partei in Personalunion? Wurde ein
anonymer Spender genannt, der den Rückbau zur Dachterrasse finanzieren wollte? Handelte
es sich dabei um die Aufsichtsratsvorsitzende? Wurde dies erst auf Nachfragen enthüllt?
Wurde Spende zu Darlehen und dann zu Sponsoring erklärt?

Kann eine Terrasse gleichzeitig Loggia sein?
Stellte sich später heraus, daß zwar über eine Dachterrasse abgestimmt wurde, in Wahrheit
jedoch eine Loggia entstand? War ein späterer Antrag, die Abstimmung für ungültig erklä-
ren zu lassen, erfolgreich?

Hat ein eG Mitglied wegen der gesamten Vorgehensweise deshalb dem Aufsichtsrat und Vor-
stand seine „deutliche Mißbilligung" ausgesprochen? Führte das zu nennenswerten Reaktio-
nen seitens der Verantwortlichen?

Ausgrenzen durch Anprangern?
Wurde dasselbe eG Mitglied von der Aufsichtsratsvorsitzenden danach dergestalt an den
Pranger gestellt, daß diese außen an ihrer Wohnungstür, für alle deutlich sichtbar, Din A4
groß, einen Hinweis befestigte, aus dem hervorging, das kritische eG Mitglied möge ihre
Wohnung „nicht mehr betreten"? Zurück zum Übergriff?

Wurden dabei auch die Gründe erwähnt, die zu dem Betretungsverbot führten? Musste nicht
jeder Passant ins Grübeln kommen, was denn das eG Mitglied ausgefressen haben müsste,
um mit einem Betretungsverbot belegt zu sein? War dieser Effekt der hauptsächliche oder
nur Nebensache? Sind das Standards von „Kommunikationslotsen"? Übliches Vorgehen einer
„Supervisorin und Managementtrainerin"?
War das der Beginn des Mobbings? Wurde damit die Ausgrenzung eines kritischen eG
Mitglieds eingeläutet? Wurde nicht gleichzeitig auch Kritik gefordert? Musste nicht ein an-
deres eG Mitglied sich anhören: „Ja, solche Leute brauchen wir." Was aber geschah, wenn
man wirklich Kritik äußerte, trotz Kündigung seine Rechte wahrnahm?

Erklärte später die Aufsichtsratsvorsitzende, der unübersehbare Aussperrungshinweis sei eine
Reaktion auf die vorangegangene Kritik, die Mitteilung der „deutlichen Mißbilligung" gewesen?
Wurde also das eG Mitglied so „bestraft"? War bereits das schon sittenwidrig?
Oder nur ärger-
lich, zu vernachlässigen? Ist denn nicht „der Umgang mit Frauen das Element guter Sitten"?

Kam es in Folge dazu, daß in den Mitgliedertreffen zunehmend, anstatt sich berechtigter Kritik
anzunehmen, von „Kränkung, Störung" und „Verletzung" die Rede war? Fühlten sich jemals
Männer „gekränkt"?
Wurde immer wieder „Sachlichkeit" von denen eingefordert, die ihren ei-
genen Emotionen erkennbar hilflos ausgeliefert waren? Geschah weiteres Anprangern?

Kann man wirklich eigene Wünsche anderen unterschieben?
Übersandte die Aufsichtsratsvorsitzende demselben, vom Betretungsverbot betroffenen, eG
Mitglied einen Tag vor dessen geplantem Einzug ein Schreiben, in dem sie, ihren Wunsch
verkleidend, aber nicht wirklich verbergend, als „Privatperson" formulierte: „Vielleicht möch-
test Du auch einfach die Wohnung gar nicht beziehen. …. Und wir würden vielleicht einen
Mieter finden, der auch mal was gut findet und nicht immer nur rummeckert."

Sollten Verträge eindeutig sein?
Fand das betroffene eG Mitglied die Wohnungsgröße im Nutzungsvertrag mit 53 m² richtig
angegeben? Wurde eine Korrektur erst Wochen später eingeräumt? Waren die Quadratme-
terzuordnungen überhaupt im Nutzungsvertrag nachvollziehbar bzw. aus ihm extrahierbar?

Ist es ratsam, Wohnungsmängel zu ignorieren?
Wurden unmittelbar nach dem Einzug erhebliche Wohnungsmängel festgestellt? Gab es
Tritt- und Körperschall? Vibrierende Rigips-Wohnungsbegrenzungswände? Bezeichnete der
Architekt selbst die gesamte Etage, auf der sich die Mängelwohnung befindet, als „Klang-
körper"? Gab es „Telephonie" durch Lüftungsrohre, die Geräusche und Gespräche in benach-
barte Wohnungen hinein und aus ihnen heraus übertragen?

Hilft ein Auszug wirklich gegen Wohnungsmängel?
Erhielt das eG Mitglied Mitte Februar 2008 eine Antwort auf seine Mängelfeststellung von ei-
nem weiteren Aufsichtsratsmitglied namens Mai, wo es hieß: „… das ist ja wirklich schreck-
lich. Aus dieser Scheiß-Wohnung solltest du wirklich sofort ausziehen, du Armer! Liebe
Grüße … ." Verschwinden Wohnungsmängel durch Auszug? Aus wessen Blickwinkel? Entfernt
sich in Wahrheit nicht allein der Mieter? Verbleiben die Mängel ohne ihn? Wer ist hier ein
„Armer"? Zurück zum Übergriff?

Kann man mit einem Schlüssel Gewalt ausüben?
Hat die schon erwähnte Aufsichtsratsvorsitzende am 29.02.2008 dem bereits erwähnten eG
Mitglied einen seiner gerade überreichten neuen Wohnungsschlüssel unter Hinweis auf: „Der
kommt in den Tresor" aus seiner Wohnung weggenommen, obwohl das eG Mitglied mehrfach
darum bat, dies zu unterlassen?

Fragte es sogar nach, ob sie, die Aufsichtsratsvorsitzende, wisse, was sie tue? Erhielt das eG
Mitglied zur Antwort: „Darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an"? Kann wirklich beruhigen,
daß so etwas aber nur alle vier Jahre vorkommen kann?

Muß nicht jemand, der Derartiges äußert, sich seiner Sache trotz eigener Bedenken völlig
sicher sein? Ist es glaubwürdig, dann später zu erklären, man habe nicht gewusst, daß
„der Vermieter" so etwas nicht darf? Hat denn die Aufsichtsratsvorsitzende als „Vermieter"
gehandelt? Oder hat sie nicht vielmehr erklärt, sie wäre als „normales eG Mitglied" tätig
geworden? Muß, kann oder soll man dieses Gedankengestrüpp wirklich durchdringen?

Darf man fragen, ob jemand, der in Personalunion Aufsichtsratsvorsitzende, „Kommunikati-
onslotsin", „Managementtrainerin und Supervisorin" ist, aber weder als Aufsichtsratsvorsit-
zende noch „Vermieter", sondern
als „normales eG Mitglied" vor Ort tätig wurde, den Über-
blick,
auch rollentechnisch und -spezifisch, in dieser Situation hatte? Kann man „Supervi-
sion" nicht mit „Überblick gewinnen" übersetzen? War davon in der Situation etwas verloren
gegangen?

Versuchte die Aufsichtsratsvorsitzende, nachdem das eG Mitglied in einem Schreiben an die
übrigen eG Mitglieder den Vorgang transparent machte, sich zu entschuldigen?
Hatte sie,
um ihren Entschuldigungsversuch zu unterstreichen, den Schlüssel dabei, um ihn zurückzu-
geben? Würde dann von Versuch gesprochen? War das Ganze nicht zum Weinen?

Reagierten die Verantwortlichen der eG auf die nicht rechtskonforme Schlüsselwegnahme?
Und die übrigen eG Mitglieder? Gab es eine schweigende Mehrheit? Gibt es sie noch?

Gab es eG Mitglieder, die anstelle einer Reaktion auf den Vorgang von dem betroffenen eG
Mitglied zukünftig keine weiteren Schreiben, also keine Schilderungen unangenehmer Vorfäl-
le, mehr erhalten wollten? Wurde der Vorgang mehrheitlich geleugnet und verdrängt? Waren
die eG Mitglieder mit der damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden wirklich gesegnet?

Wurde vom Mieterverein die Abmahnung erklärt?
Schaltete, ob des großflächig ausgebreiteten Mantels des Schweigens, das betroffene eG
Mitglied den Mieterverein zur Wahrung seiner Rechte ein? Schrieb der Mieterverein dies:
„Unser Mitglied sieht durch diesen Vorfall das für jedes Vertragsverhältnis wichtige Ver-
trauensverhältnis als nachhaltig gestört an"? Kam es zu Vergleichsverhandlungen?

Kann der Gebrauch der Rechte zu einer Ausschließungsankündigung führen?
Wurde nur drei Tage später, am 10.03.2008 angekündigt, ein eG Mitglied zum Jahresende
aus der eG auszuschließen? Sollte etwa, naheliegenderweise, die Schlüsselwegnehmerin,
die Aufsichtsratsvorsitzende, aus der eG ausgeschlossen werden?

Wurde stattdessen mitgeteilt, das unbotmäßige eG Mitglied, das sich gegen die Schlüssel-
wegnahme verwahren wollte und mangels Reaktion der Verantwortlichen von seinen Rech-
ten Gebrauch machte, zum Jahresende aus der eG auszuschließen?

Ist das Einschalten des
Mietervereins als Einschaltung der Öffentlichkeit, also als Ausschlie-
ßungsgrund genannt worden?
Sind mittlerweile bereits andere eG Mitglieder dem Mieterverein
beigetreten?

Ist Anprangern auf einer Schautafel eine „Informationsveranstaltung"?
Ereignete sich am 15.03.2008 als „Informationsveranstaltung" auf einer Schautafel das „Aus-
stellen" von vertraulichen Dokumenten des betroffenen eG Mitglieds, dessen copyrightge-
schützter Texte, dessen Nutzungsvertrags, Schreiben des Mietervereins an den Vorstand,
Emails des betroffenen eG Mitglieds, einer von ihm gestalteten Grafik?

Wurde auch ein von außen durch das Wohnzimmerfenster fotografiertes Foto der Wohnung
des betroffenen eG Mitglieds gezeigt? Nannte die Aufsichtsratsvorsitzende den gesamten
Vorgang selbst „Ausstellen"? War die damalige Vorstandsvorsitzende sofort bereit, sich
neben der Schautafel fotografieren zu lassen, ohne sie unmittelbar darauf zu entfernen?
Handelte es sich bei der unautorisiert kopiert, ausgedruckt und dann ausgestellten Grafik
um eine copyright-geschützte Collage im Entwurfsstadium
als kreative Umsetzung der zuvor
erfahrenen Bezeichnung der eigenen Wohnung als „Scheiß-Wohnung", die Schrift plaziert in
einem Scheiß-Haufen, der gar nicht so leicht zu beschaffen war? Kann es sein, daß auch der
Hintergrund bewußt kackbraun gewählt war? Ist das nicht schrecklich?
Toilettenpapier mit Spekulatiusduft? Geht das auch an Ihrem Arsch vorbei? Oder nun
erst recht? Sind nicht endlose Variationen vorstellbar? Klopapier mit Blutwurstduft? Sauer-
krautduft? Gänsebratenduft? Erbensuppenduft? Kotzeduft? Kuhstallduft? Nordsee- und Alpen-
duft? Ausgelassener-Speck=Heiterkeits-Duft? Stinkesockenduft? Mopedauspuffduft? Zirkus-
duft? Berliner-Luft-Duft? Wasser-aus-Toilette-Duft? Bordellduft? Sitzungsduft? Peking-Smog-
Duft?
Axels-Schweiß-Duft? Rainers-Zufall-Duft? Klara-Falls-Duft? Was sagt der Blinde im
Fischgeschäft?
Zu wem und warum? Geht's noch schlimmer?

Berichtete der SPIEGEL über Boris Lurie, gestorben mit 83 Jahren am 07.01.08 in New York:
„Seine Schaffenskraft brachte er auf eine knappe Formel: „Auf alles reagieren, was dich be-
lastet"
(
Der Spiegel 3/2008 S. 142)? Kann man damit ein hohes Alter erreichen? Hatte sich der
Collagen-Designer nicht genau so verhalten? Seiner Belastung Ausdruck verliehen?

Hatte diese Grafik ein eG Mitglied, ein gelegentlich Großsäugetiere fütternder, künstelnder
Bildner, mittlerweile vorständelnd, mit kollegialem Gruß erhalten, sie darauf unerlaubt ver-
vielfältigt, an Aufsichtsrat und Vorstand weitergeleitet? Seinen Ekel formuliert und, als
I-Tüpfelchen, das betroffene eG Mitglied, den Gestalter der Collage, aufgefordert, sich bei
den Funktionsträgern dafür zu entschuldigen? Reife Leistung, oder?

Hatten sich etwa die Verantwortlichen für ihre Bezeichnung der Mängelwohnung als „Scheiß-
Wohnung"
entschuldigt, sich nur eines einzigen Mangels angenommen? Wurden die Mängel
nicht vom Rechtsvertreter der eG als „sachgrundlos" dargestellt? Verhalten sich nicht abge-
wichste Hausverwaltungen so? Kennt man das nicht? „Schimmel"? Haben Sie genügend ge-
lüftet?

Kam es zu Verwechslungen der Buchstaben? Wurde aus Aufsichtsrat beim Vorstand Vorsicht
beim Aufstandsrat? Kam es sogar zum Aufstand beim Vorsichtsrat? Waren das nur unbe-
wußte, sinnlose Wortschöpfungen? Freudsche Fehlleistungen? Machte das etwa Spaß?

Trafen sich einige verschworene eG Mitglieder heimlich, um über die Funktionsträger zu la-
chen? Fand der Ausdruck „Dissident" Verwendung? Hielten sich welche für „Dissidenten"?
Hatten die in Wirklichkeit mit Musik nichts, aber auch gar nichts zu tun, außer, daß sie Miß-
töne wahrnahmen?
Handelte es sich bei dem ausgestellten Foto um eine Schokoladen-Werbung für Body-
Painting in Postkartengröße? Was spricht gegen Werbung? Waren die Worte „Leck Mich" auf
der Postkarte zu lesen?

War auch, etwas kleiner, das Wort: „Schokoladen" zu sehen? Hatte im Vorfeld bereits ein
Vorstandsmitglied dem betroffenen eG Mitglied geschrieben: „… ein Schild im Fenster
„leck mich" ist eine Beleidigung jedes Mitglieds. Ich bitte dich, dieses Schild umgehend
zu entfernen, da der Rundumgang für alle da ist"? Gab es noch schwerwiegendere, gar un-
erträgliche Belastungen?

Wurde die „Ausstellung", die nur einen Tag dauern sollte, danach unverzüglich abgebaut?
Dauerte das Zur-Schau-Stellen „versehentlich" vom 15. bis zum 18.03.2008 an? Wurde die
„Ausstellung" erst durch Intervention des betroffenen eG Mitglieds beendet?

Sind bei der „Ausstellung" massive Verstöße gegen den Datenschutz und den Schutz des
Persönlichkeitsrechts begangen worden? Kann oder muß man sogar solche Vorkommnisse
als Mobbing bezeichnen? Wenn Menschen „ausgestellt" werden?

Muß bei Vergleichsgesprächen geschrieen werden?
Wurde vom Mieterverein ein Gespräch angeboten? Gab es am 02.04.2008 ein Vermittlungs-
gespräch, bei dem ein Vertreter des Mietervereins, zwei Vorstandsmitglieder, zwei eG Mit-
glieder als Beobachter, das betroffene eG Mitglied und auch die Aufsichtsratsvorsitzende
teilnahmen?

War im Vorfeld bei der Benennung der Teilnehmer vom Mieterverein der Wunsch geäußert
worden, daß die Aufsichtsratsvorsitzende nicht teilnehmen sollte? Wurde dieser Wunsch
mit der Begründung ignoriert, bei der Aufsichtsratsvorsitzenden, also derjenigen, welche
die Schlüsselwegnahme durchführte, handele es sich um die „Rechtsexpertin" der eG?

Fragte der Vertreter des Mietervereins zu Beginn des Vermittlungsgesprächs danach, „wo es
denn hingehe, was man wolle"? Entgegnete der Rechtsvertreter der eG: „Ein baldiges Aus-
scheiden und eine Beendigung des Nutzungsverhältnisses"?

Wurde erstmals von demselben Rechtsvertreter vom „SPIEGEL" und „Publikationen im In-
ternet" gesprochen und über das betroffene eG Mitglied geäußert: „Dann geht er an die
Öffentlichkeit"? Hat derselbe Rechtsvertreter
seine Vermutung begründet? War darin bereits
das wesentliche Motiv enthalten, einen Vergleich anzubahnen? Öffentlichkeit zu vermeiden?
Existierte zu diesem Zeitpunkt bereits schon eine „Publikation im Internet"?

Schnäuzte die Aufsichtsratsvorsitzende mit den Worten: „Ich weine nicht, ich bin nur erkäl-
tet" in ihr Taschentuch? Fragte sich das betroffene eG Mitglied innerlich: „Warum hätte sie
weinen sollen? War ihr ein Schlüssel weggenommen worden?
Wen interessiert das also?"

Wies die Vorstandsvorsitzende darauf hin: „Bin 'ne Frau und werde sehr konkret"? War das
hilfreich? Mussten Männer auf ihre Geschlechtsrolle hinweisen? Hatten sie derartigen Mittei-
lungsbedarf?

Schrieen gegen Schluß der Vergleichsverhandlung, als sich abzeichnete, daß es so zu keiner
Einigung käme, die beiden Vorstandsmitglieder das betroffene eG Mitglied an? War das
sozial engagiertes Verhalten?
Schauten sich die beiden Rechtsvertreter fragend an?

Wurde später eine „Sammlung" durchgeführt, die dem betroffenen eG Mitglied als „Umzugs-
beihilfe" angeboten werden sollte? Wurden dann seitens der eG verschiedene Angebote ge-
macht, die teilweise nachgebessert werden mussten? Gab dann auch der Mieterverein, was
die Höhe der Abstandssumme angeht, nach und reduzierte seine Forderung? Zog sich das
alles bis in den Monat Juni hinein?

Sollte man eine Fußbodenheizung im Sommer abstellen können?
Ließen sich ab Mai überdurchschnittlich hohe Temperaturen der Wohnung des betroffenen
eG Mitglieds in Nord-West-Lage nachweisen? Gab es Hinweise auf 80° C heißes Wasser
führende Leitungen, die im Estrich verlegt, den Fußboden, selbst im Sommer, erwärmten?

Ist es wirklich ökologisch, im Sommer eine virtuelle Fußbodenheizung zu betreiben? Wur-
den Infrarotmessungen durchgeführt, Temperaturen innerhalb der Wohnung am Boden von
nahezu konstant 25° C, selbst bei deutlich tieferen Außentemperaturen, und selbstver-
ständlich ausgeschalteter Heizung, dokumentiert?

Konnten die hohen Temperaturen durch Ventilabsperrung reguliert werden?
Hatten nicht
bereits früher andere bemerkt, daß deutlich mehr Brennstoffverbrauch als angenommen
festzustellen war? Waren die Hinweise auf die hohen Temperaturen nicht auch im Inter-
esse der eG?
Wurden die Mängel behoben? Gab es überhaupt einen Versuch dazu? In-
teressierten sich die Verantwortlichen für die Mängel? Stellte erst darauf das eG Mitglied
die Meßergebnisse ins Internet?

Sind sittenwidrige Vergleichsagebote abzulehnen?
Gab es ein Vergleichsangebot der eG, in dem es hieß, daß das betroffene eG Mitglied „die
aktuellen Eintragungen auf seiner Webseite im Internet" (wo sonst?, der Autor), „die sich
auf die ... eG beziehen, binnen drei Tagen löscht und künftig keine weitere Berichterstat-
tung über die eG ohne deren Einverständnis ins Internet stellen oder in anderer Weise ver-
öffentlichen wird. Ansonsten wird ein Schadensersatz von 5000.00 EUR fällig"?

Musste man diesen Maulkorbversuch nicht geradezu als Aufforderung betrachten, erst recht
über derlei Seltsames zu berichten?
Erklärte das betroffene eG Mitglied darauf, ein derartig
sittenwidriges Angebot nicht annehmen zu können? Wurden seitens der eG die Verhandlun-
gen für gescheitert erklärt? Oder neue Verhandlungen geführt, Angebote unterbreitet, die
Rechte an der Story zu kaufen?

Wurden Ausschließungsbeschluß und Kündigung kurz vor Mitternacht überreicht?
Übergaben kurz vor Mitternacht des 25.06.2008 zwei Boten einen Ausschließungsbeschluß
mitsamt Kündigung, sogar fristlos? War die nächtliche Eile geboten und verhältnismäßig?

Wurden Rechte entzogen, ohne daß dies von der Satzung gedeckt war?
Haben alle eG Mitglieder, auch das betroffene eG Mitglied, kurz danach eine Aufforderung
erhalten, sich neue Paßworte für die eG Internetseite bei einem eG Mitglied abzuholen?

Wurde dennoch dem betroffenen eG Mitglied für den Zugang zur eG Internetseite das für
jedes eG Mitglied individuelle Paßwort vorenthalten? War diese Maßnahme von der eG
Satzung abgedeckt? Legte darauf das betroffene eG Mitglied Widerspruch dagegen ein?
Wurde die Maßnahme zurückgenommen?

Warum will sich jemand lieber selbst beschädigen als sein eigenes Versprechen zu halten?
Hat das mit der Paßwortweitergabe beauftragte eG Mitglied in einem Schreiben an alle an-
deren Mitglieder, dabei das davon betroffene eG Mitglied aussparend, sich u. a. so geäu-
ßert: „Mir reicht es, ihn selbst hin und wieder sehen zu müssen. Sein bemühtes Geschreib-
sel erspare ich mir ... . Allen, die Interesse haben, kann ich gerne einen Spamfilter einrich-
ten.
... Ich würde mir eher eine Hand abhacken, als ihm irgendwas in den Briefkasten zu
werfen. Keinen Handschlag werde ich für ihn tun." Hat das eG Mitglied den Mund zu voll
genommen? Was geschah Monate später?

Wurde dem betroffenen eG Mitglied Gemeingefährlichkeit zu unterstellen versucht?
Gibt es ein Schreiben des Aufsichtsrats vom 11.07.2008, wo es heißt, das „Verhalten"
des betroffenen eG Mitglieds würde „eine außerordentlich große Belastung für uns alle"
darstellen? Wurde „Verhalten" näher erklärt? Nochmal zur „gelben Gefahr"?

War nicht nach Satzung eine vierwöchige Frist zur Abfassung eines Widerspruchs gegen den
Ausschließungsbeschluß vom 25.06.2008 vorgesehen? Mußte das betroffene eG Mitglied
nicht auch seinen Widerspruch gegen die fristlose Kündigung formulieren? Waren das nicht
seine Rechte? War das allen Ernstes zu beanstandendes „Verhalten"?

Gab es „Verhalten" des betroffenen eG Mitglieds außer dem Inanspruchnehmen seiner Rechte,
was auch das Ausüben von „Wohnen" oder „Anwesenheit" trotz Ausschließungsbeschluß und
Kündigung bedeutete?

Hieß es dort weiter, „besonders die in der Nähe wohnenden älteren Mitglieder" würden die
„weitere Anwesenheit" des betroffenen eG Mitglieds „als eine unerträgliche Belastung erle-
ben", was auch „eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität und der seelischen und
körperlichen Gesundheit bedeutet"?

Hatten das etwa Fachärzte für Gerontologie festgestellt? Sollte das betroffene eG Mitglied
als jemand dargestellt werden, der alten Damen nicht über die Straße helfen würde oder,
noch schlimmer, ihre „ohnehin sehr beschränkte Lebenszeit" durch seine „weitere Anwesen-
heit" verkürzt? Ist anzunehmen, daß man nicht konkreter werden konnte, weil es keinerlei
Anlaß für derart perfide Unterstellungen gab? Bewegt sich Mobbing überhaupt im Konkre-
ten? Reicht nicht das Ungefähre, das Angedeutete, das Geflüsterte, das Gerücht?

Wollte man sogar „unter allen Umständen verhindern, daß die ohnehin sehr beschränkte Le-
benszeit dieser Bewohnerinnen durch diese Belastung weiter beeinträchtigt wird"? Bedeutet
„weitere Anwesenheit" in diesem Zusammenhang nicht Lebensverkürzung Dritter? Hört sich
nicht „unter allen Umständen verhindern" wie „mit allen Mitteln" an?

Liegt nicht auf der Hand, daß solch bodenlose Unterstellungen, den übrigen Mitgliedern eben-
falls vom Aufsichtsrat zugeleitet, nicht ihren Zweck verfehlen konnte? Jetzt vergreift sich das
betroffene Mitglied noch an den Ältesten, den Schwächsten? Kann man besser Stimmung ge-
gen einen anderen machen?

Würden damit in letzter Konsequenz nicht Menschen bei „weiterer Anwesenheit" des betrof-
fenen eG Mitglieds sterben? Konnte man das irgendwie anders auffassen? War dessen „An-
wesenheit" also ein großes Unglück? Wurde schon am 15. November 1879 vom Unglück der
Anwesenheit einer ganzen Volksgruppe gesprochen? Verbietet sich aber nicht, damit eine
Verbindung zum aktuellen Fall herstellen zu wollen?

Gab es davor irgendeine Äußerung in dieser Richtung der angeblich betroffenen Bewohner?
Beweise? Benötigt Mobbing überhaupt Beweise? Mußte der so Angesprochene nicht eine
unmittelbare und drohende Gefahr für Leib, Leben und Seele anderer sein?

Nur durch seine bloße „weitere Anwesenheit"? Kann man Mobbing besser definieren? Wenn
unabhängig von fragwürdigen, frei erfundenen, also unhaltbaren, Unterstellungen das Da-
sein eines Menschen, sein Vorhandensein, seine „Anwesenheit" lebensgefährlich sein muß?
Verstecken sich hinter vorgeschobenen Phantasieängsten wieder einmal nichts anderes als
Repression, Projektionen und Realängste vor Machtverlust?

Mussten etwa alte Herrschaften um ihr Leben fürchten oder nicht doch inkompetente und
kritikresistente „Funktionsträger" um Macht und Einfluß, die immer verbissener ihre Felle
zu retten versuchten, die nicht nur vollgesogen und weggeschwommen, sondern schon
längst untergegangen
waren?

Schreibt Helga König in ihrer Rezension des Buches von Kay Pollak „Für die Freude ent-
scheiden: Gebrauchsanweisung für ein glücklicheres Leben": Sind „Verachtung und Mobbing
Projektionen? Entstehen sie durch Intoleranz, die man umformt und nach außen richtet"?

Wurden Gerüchte verbreitet?
Hatte eine alte Dame verletzt in ihrer Wohnung gelegen und um Hilfe gerufen? Wurde ihr
erst nach einer halben Stunde geholfen? Wurde ein Gerücht generiert, das sich der ansons-
ten geleugneten Hellhörigkeit der Wohnung des betroffenen eG Mitglieds bediente? Wurde
behauptet: „das hätte der doch hören müssen"?

Wurde vom betroffenen eG Mitglied die Abmahnung erklärt?
Hat das betroffene eG Mitglied gegenüber dem Aufsichtsrat die Abmahnung der grotesken
Vorwürfe erklärt? Gab es darauf irgendeine Reaktion des Aufsichtsrats?

War die Aufsichtsratsvorsitzende maßgeblich an der Abfassung der Kündigungs- und Aus-
schließungsbeschlußformulierungen beteiligt?

Wurde vom betroffenen eG Mitglied Widerspruch eingelegt?
Hatte das betroffene, von der Ausschließung und der fristlosen Kündigung bedrohte eG Mit-
glied fristgerecht bei der eG Widerspruch eingelegt?

Waren im Widerspruchstext des betroffenen eG Mitglieds nacheinander sämtliche Begrün-
dungen als halt-, wert- und wirkungslos widerlegt worden? Ließen sich die Verantwortlichen
mehrere Wochen Zeit, bevor sie
ein Mitgliedertreffen zum 25.08.2008 einberiefen?

Wäre dort Gelegenheit gewesen, den übrigen eG Mitgliedern die Begründungen des Wider-
spruchs, zunächst gegen den Ausschließungsbeschluß, vorzulegen?

Hatte vorab das betroffene eG Mitglied die übrigen eG Mitglieder über die Haltlosigkeit der
Ausschließungsbegründung, wie auch der fristlosen Kündigung, ins Bild gesetzt, und ferner
die eG Mitglieder gebeten, der Ausschließung in deren eigenen Interesse
nicht zuzustim-
men? Konnten die eG Mitglieder überhaupt zur Auffassung gelangen, daß Ausschließungsbe-
gründung und Kündigung wirklich gerichtsfest seien?

Hatte das betroffene eG Mitglied die übrigen eG Mitglieder auf die Risiken hingewiesen, die
sich für die eG aus einer Anfechtung einer sich durch Zustimmung der Mitglieder des Sonder-
treffens ergebenden, wirksamen Ausschließung ergeben könnten?

Kamen in der Zwischenzeit Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat auf einen Vermittler,
ein eG Mitglied, zu mit der Frage, ob das betroffene eG Mitglied an einem Gespräch mit
Vorstandsmitgliedern teilnehmen wolle?

Waren die Verantwortlichen nach Lektüre des Widerspruchs, der umfangreich begründeten Ab-
weisung des Ausschließungsbeschlusses (und der Kündigung) gefeit, eine gerichtliche Anfech-
tung zu überstehen? Dämmerte ihnen allmählich die Erfolglosigkeit der angestrebten Maßnah-
me? Oder sollte es zu einem erneuten Gespräch nun aus reiner Menschenfreundlichkeit kom-
men? Fühlten sich die Verantwortlichen noch ihrer Sache sicher?

Hatten sie erkannt, daß das Ende des Mobbings nicht durch einen „freiwilligen" Auszug zu
bekommen war? Ist es ungewöhnlich, daß jemand seine Rechte wahren will?

Verfügte die eG überhaupt zur Abdeckung solcher Risiken über eine Rechtsschutzversiche-
rung? Ist die Mitgliedschaft im Mieterverein mit Rechtsschutz in Mietangelegenheiten
verbunden?

Wurde ein erster Gesprächstermin anberaumt, der deshalb platzte, weil einseitig seitens der
eG die vorab vereinbarte Teilnehmerzahl erhöht wurde?

Kam ein Vergleich wirklich auf Wunsch des betroffenen eG Mitglieds zustande?
Liegt ein Protokoll vor, in dem es heißt, daß die Gespräche vom betroffenen eG Mitglied „ge-
wünscht" wurden? Entspricht das der Wahrheit?

Gab es deshalb noch einmal ein Gesprächsangebot, bei dem es zu einem Vergleich kam? Kam
der Vergleich nur auf Wunsch einiger Funktionsträger der eG zur Vermeidung langwieriger ju-
ristischer Auseinandersetzungen mit Räumungsklage und Anfechtung des Ausschließungsbe-
schlusses zustande?

Nur einen Tag vor der anberaumten Sonderversammlung, bei der das betroffene eG Mitglied
seine Stellungnahme, seine Begründung gegen den Ausschließungsbeschluß vorgetragen
hätte und die eG Mitglieder den Ausschließungsbeschluß zu bestätigen oder zu verwerfen
gehabt hätten?

War den Beteiligten klar, daß ein wirksamer Ausschließungsbeschluß vom betroffenen eG
Mitglied sofort der gerichtlichen Überprüfung zugeführt worden wäre?

Kann es sein, daß die eG sich selbst mit dem Vergleich einen größeren Gefallen als dem be-
troffenen eG Mitglied tat? Ist die eG zu diesem Vergleich ge- oder erpresst worden?

Wurde mit dem Vergleich trotzdem das Ziel des Mobbings erreicht?
Was ist das Ziel von Mobbing? Kann es nur darin bestehen, sich über einen anderen zu erhe-
ben? Hat es nicht auch damit zu tun, daß jemand in seinem Einflußbereich allein herrschen
will? Muß dann nicht der unbequeme, kritische Fragensteller mit allen Mitteln entfernt wer-
den? Wird man sich dann, gelingt das nicht beim ersten Anlauf, irgendwie zu einigen ver-
suchen? Ist keine Einigung, keine Koexistenz zu erreichen, was dann?

Besteht die Einigung dann aus der Verabschiedung des Kritikers? Der sich dann möglichst
nicht mehr blicken läßt? Kann es sein, daß er im gegenteiligen Fall zu hören bekommt: „Daß
Du Dich überhaupt noch hierhin traust"
? Kann dann ein Stadium erreicht werden, wo das ge-
mobbte Mitglied erkennen muß, daß ein Abschied unumgänglich ist?

Sind nicht die eingesetzten Mittel des Mobbings schon ausreichend beschrieben worden?
Hört es aber mit dem Entfernen des Kritikers auf?

Ist das betroffene eG Mitglied weiterhin Mitglied?
Wurden seitens des betroffenen eG Mitglied die Bedingungen und der Wortlaut des Ver-
gleichs fast vollständig selbst formuliert?"

Hat das betroffene eG Mitglied danach die Bedingungen des Vergleichs erfüllt? Wurde die
Wohnung pünktlich übergeben?

Wurden damit der Ausschließungsbeschluß und die Kündigung zurückgenommen? Ist das
betroffene eG Mitglied damit wieder eG Mitglied, allerdings ohne Wohnung?

Hat die eG ihre Verpflichtung erfüllt, wonach binnen 6 Monaten die Genossenschaftseinla-
ge in voller Höhe auszuzahlen ist? Endet erst mit der Auszahlung die eG Mitgliedschaft
des betroffenen eG Mitglieds?

Ist die eG erpresst worden?
Wurde in einer eG Mitgliederversammlung am 13.10.2008 vom Aufsichtsratsvorsitzenden,
gegen vereinzelten Widerstand, der Vorwurf geäußert, die eG sei, unter namentlicher
Nennung des betroffenen eG Mitglieds, erpresst worden?

Wurden Details der angeblichen Erpressung genannt? Wer wurde von wem angeblich er-
presst, was zu tun? Gilt nicht die Unschuldsvermutung?

Warum geht (oder ging) man nicht gegen eine mutmaßliche Erpressung vor? Kann man
jemanden mit der Wahrheit erpressen?

Ist nach § 253 (Strafe Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe) „Erpressung die
durch Nötigung (§ 240) und in Bereicherungsabsicht begangene Schädigung fremden Ver-
mögens? Muß das Opfer mit Gewalt oder durch Drohung mit einem gefährlichen Übel zu
einer Tat genötigt werden (§ 240) und diese erzwungene Tat eine Vermögensverfügung,
aber auch eine Duldung oder ein Unterlassen sein"?

Bestand die möglicherweise eingebildete Drohung darin, daß das betroffene eG Mitglied
keinen Zweifel daran ließ, seine Rechte durch alle Instanzen wahrnehmen zu wollen?
Kann aber das Wahrnehmen eigener Rechte Erpressung sein?

Kann ernstlich von Erpressung gesprochen werden, wenn die Verantwortlichen in letzter Mi-
nute auf eigenen Wunsch einen Vergleich schließen? Bestand nicht die Unterlassung darin,
daß sich die Verantwortlichen damit die blamable Situation ersparten, der Demontage ihrer
Ausschließungsbegründung beim Sondertreffen am 25.08. beiwohnen zu müssen?

Haben die Verantwortlichen damit zugleich auch den übrigen eG Mitgliedern erspart, einem
Ausschließungsbeschluß, und damit einer Ausschließung, zuzustimmen, die in Kürze durch
eine Anfechtungsklage verworfen worden wäre?

Muß sich nicht jemand erpressbar gemacht haben, um erpresst werden zu können?
Bedeutet der angebliche Erpressungsvorwurf nicht zugleich, daß sich die eG erpressbar ge-
macht haben muß? Kann man angeblich erpresst werden, ohne sich zuvor selbst erpressbar
gemacht zu haben? Oder machen das Dritte?

Muß nicht z. B. der Parlamentarier, den man später damit erpressen will, anläßlich seines
Bordellbesuchs zunächst die Hosen herunter lassen? Und wenn er dann dabei fotografiert
wird? Was meint Frau Klatten dazu?

Sieht es nicht anders aus, wenn derselbe Parlamentarier gezungen wird, seine Hosen fallen
zu lassen, um danach fotografiert zu werden?

Sind es gewöhnlich Fehlhandlungen, tadelnswerte Dinge, Peinlichkeiten etc., die man ver-
bergen will, welche andere zu einer möglichen Erpressung nutzen können?
Kann man Men-
schen zu einer Preisverleihung erpressen? Lehnte nicht Marcel Reich-Ranicki den deutschen
Fernsehpreis ab?

Ist damit nicht der Erpressungsvorwurf ein indirektes Eingeständnis von Fehlhandlungen,
die man zu einer Erpressung hätte nutzen können? Ist letzten Endes der Erpressungsvor-
wurf nicht weniger als reine Projektion, gibt er nicht etwas ganz anderes als Erpressung
preis?

Ist das Bezeichnen eines Menschen als Erpresser ohne Vorlage von Beweisen keine Verleum-
dung? Muß man sich das bieten lassen?

Hat das betroffene eG Mitglied unmittelbar darauf den Aufsichtsratsvorsitzenden aufgefor-
dert, seine Äußerung dem betroffenen eG Mitglied und den übrigen eG
Mitgliedern gegen-
über zurückzunehmen?

Ist der Erpressungsvorwurf dokumentiert worden?
Wurde im Protokoll der Versammlung vom 13.10.2008 der Erpressungsvorwurf dokumentiert?

Ist im selben Protokoll erwähnenswert, daß eine Frau ihren Besen vermisst? Werden dort
sogar Details erwähnt? Handelt es sich vielleicht um einen Besen mit braunen Borsten?

Ist vom betroffenen eG Mitglied die Aufforderung an den Aufsichtsratsvorsitzenden erneu-
ert worden und dazu eine Frist bis zum 03.11.2008 gesetzt worden? Hat sich der Auf-
sichtsratsvorsitzende bis dahin in irgendeiner Art und Weise geäußert? Sind ihm vielleicht
die Tränen gekommen?

Hat bisher überhaupt irgendein Verantwortlicher der eG, gerne auch „Funktionsträger" ge-
nannt, jemals Fehler zugegeben?

Gibt es unter-den-Teppich-kehren? Verharmlosen, Verdrängen, Verleugnen und Verleumden?
Ansätze zum Verschleiern?
Und wenn, was ist das schon? Wo gibt es das nicht?

Wurden alle eG Mitglieder zum Mitgliedertreffen am 03.11.2008 eingeladen?
Erhielt auch das betroffene eG Mitglied eine Einladung? Oder wurde sie ihm zugespielt?

Hieß es in der Einladung u. a.: „Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
als Moderatorenteam ...
möchten wir Euch alle ... herzlich einladen ...Na
ürlich haben wir uns viele Gedanken ge-
macht, wie wir die nächsten Treffen so gestalten können, dass diese für uns alle besser
zu "ertragen" sind, ja sogar wieder erfreulich werden können. ... Am wichtigsten erscheint
es uns, uns zu erinnern dass wir diese Treffen zwar brauchen, wir aber vollkommen frei
sind sie so zu gestalten wie wir es wollen. Wir diktieren die Treffen, nicht andersrum"?

Ist das wirklich eindeutig, sofort nachvollziehbar? Können nicht einfach strukturierte Men-
schen darüber ins Grübeln geraten? Will da etwa eine kleine Gruppe sich das „Diktieren"
nicht nehmen lassen? Läuft das genau so und nicht „andersrum"? Wird hier unverblümt
Manipulation angekündigt? Was ist Diktieren anderes als das Ausüben von Diktat?

Ist mit „wir" jemand anders als das „Moderatorenteam" gemeint? Ist das eine kleine,
aus vier eG Mitgliedern bestehende Gruppe? Eine neue, moderne Viererbande mit einer
großen Bandbreite, bei der man nicht an den Ku-Klux-Klan denken muß?

Was bedeutet „andersrum"? Kann damit etwas anderes gemeint sein als: „Nicht ihr dik-
tiert die Treffen, sondern wir, das „Moderatorenteam"? Ist „wir diktieren" aktives Agieren
einer „Kleingruppe Moderatorenteam"? Macht das nicht aus dem Rest der Mitglieder, der
Mehrheit, eine passive Gruppe, der etwas diktiert wird? Hat etwa eine feindliche Über-
nahme
stattgefunden? Oder wird hier eine falsche Begrifflichkeit verwendet?

Soll man ernsthaft glauben, daß „andersrum" folgende Satzumstellung meint: „Wir treffen
die Diktierten"
? Macht seltsamerweise diese Weiterverarbeitung nicht trotzdem Sinn? Tref-
fen dann nicht die, welche diktieren oder diktieren wollen („wir" als „Moderatorenteam")
die „Diktierten"? Sind diese dann die Herbeibefohlenen, die Herandiktierten oder die, de-
nen bestimmte Inhalte, Glaubenssätze, Überzeugungen etc. diktiert werden sollen?

Ergibt sich nun aber nach diesem kleinen Ausflug zu „andersrum" nicht zwingend, daß die
einzig sinnvolle Satzumstellung mit Hilfe von „andersrum" nur aus „wir" gebildet werden
kann?

Bedeutet dann das, wohl zu vermeidende, „nicht andersrum": Wir, die „Kleingruppe Modera-
torenteam" diktieren und nicht ihr, die Mehrheit?


Hat irgendein Mitglied das Verlangen gehabt, während der Versammlung sich diesen Satz
einmal näher erläutern zu lassen: „Wir diktieren die Treffen, nicht andersrum"?

Warum, um Gottes Willen, wird überhaupt „diktieren" verwendet? Legen bereits eingetre-
tene Zustände solch höchst aufschlußreiche Wortwahl nahe?

Wurden auch die verschiedenen Ausgrenzungshandlungen „diktiert"? Hat das Moderatoren-
team einen Realitätszustand erreicht, in dem es möglich ist, völlig unverblümt zu sagen,
was es meint und durchführen will, indem angekündigt wird: „Wir diktieren die Treffen,
nicht andersrum"?

Oder war etwas ganz anderes mit „andersrum" gemeint, vielleicht: „Nicht die Treffen be-
stimmen uns, sondern wir die Treffen? Hätte man das nicht direkt so sagen können? Sind
niht diejenigen „andersrum", die sich so mißverständlich mitteilen, falls es überhaupt irr-
tümlich geschah?

Oder bedeutet Treffen zu „diktieren" sogar, daß es um Sprachverarbeitung geht? Hätte es
dann nicht heißen müssen: „Wir wollen beim Treffen etwas Diktieren üben, bringt bitte
eure Hefte mit"?

Ist Diktieren eine bessere Arbeitsmethode? Sprechen so Fußballer: „Wir sind dominanter
aufgetreten. Wir diktieren jetzt mehr den Spielverlauf, was auch mit dem verbesserten
Selbstvertrauen zu tun hat"?

Hat nicht schon in jungen Jahren ein kriegsversehrter und ausnahmsweise lebensfroher
Lateinlehrer Schülern folgenden, noch bedeutungsleeren Satz vermittelt: „Wir leben ja
schließlich in einer Demokratur"?

Sorgte, damit nicht genug, ein anderer Lehrer dafür, daß die Schüler keinen unnötigen Res-
pekt vor Amts- und Würdenträgern entwickeln würden, indem er regelmäßig in seinen Un-
terricht den Satz einfließen ließ: „Glaubt bloß nicht, wen ihr vor euch habt"?

War das Mitgliedertreffen eine Party?
Lassen sich auch hier Elemente von Mobbing identifizieren? Lagen zu Beginn der Versamm-
lung auf den Tischen Namenskarten aus, nach denen man sich da- oder dorthin setzen
sollte? Fand das betroffene eG Mitglied seine Namenskarte? War sie nur „vergessen" worden,
wie auch die Einladung? War das eG Mitglied unerwünscht? Wußte es das noch nicht?

Wer hatte überhaupt „diktiert", wer sich neben wen zu sitzen hätte? Ein klassisches Bei-
spiel für Fremdbestimmung?

War das eine Party oder eine Versammlung? Bedeutet Versammlung „die Verlagerung des
Reiter- und Pferdegewichts auf seine Hinterbeine"? Glaubten die Verantwortlichen wirklich,
daß sich die eG Mitglieder dahin setzen würden, wohin sie mittels Tischkarten bestimmt
wurden? Verhielten sich die Mitglieder erwartungsgemäß? Wie Schafe? Fragte jemand:
„Was soll das"?

Setzte sich das betroffene eG Mitglied trotz der, das Verhalten der übrigen eG Mitglieder prä-
genden, normativen Kraft an einen Platz seiner Wahl?

Ignorierte er ärgerlich gezischte Bemerkungen „Wir sollen uns aber dahin setzen, wo unser
Name steht"? Hätte das betroffene eG Mitglied dazu, wenn es das denn hätte mitmachen
wollen, nicht erst seinen Namen auf einem feinen Tischkärtchen finden müssen?

Hatte man bewußt dafür gesorgt, daß der Name nicht zu finden war? Damit für eine weitere
Bloßstellung gesorgt? „Na, was machst Du denn hier? Findest Du Dein Tischkärtchen nicht?
Willst Du Dich etwa setzen"?

Sich all dies ersparend, ignorierte das betroffene eG Mitglied den Firlefanz und setzte sich.

Ging es um „Spaß gleich zu Beginn der Feier durch originelle Tischkarten"? Macht's Necker-
mann
möglich? Gab es wirklich: „Tischkarten mit Goldprägung"?

War das Moderatorenteam so „vollkommen frei", ein Sozial-arbeiter-Gruppen-Stühle-rücken-
Spielchen zu beginnen, in dem die Erfahrungen der MOBB-Gruppe ausgetauscht werden soll-
ten? Musste dabei immer ein Stuhl zwecks Abklatschens und Wechselns frei bleiben?
Direkt weiter zum Karamellisieren?

Nennt man den Leiter der MOBB-Gruppe „Putzkapitän"? Soll nach erfolgtem Putzeinsatz wie
beim Staffellauf ein „Maskottchen" an die nächste Putzeinheit weitergegeben werden?

Gab es weitere Wortschöpfungen anderer Einsatzgruppen? Wurde z. B. das Wort „Garten-
kommissar" bereits gestrichen? Gibt es schon „Gesinnungskommissare"?

Lag nichts Wichtigeres an, als sich ausgiebig 30 Minuten lang mit Putzen zu beschäftigen?
War die Peinlichkeit der Situation nicht handgreiflich spürbar? Schweigen anstelle von not-
wendiger Auseinandersetzung, Flucht in Nebensächliches?

Hat das betroffene eG Mitglied, als es feststellten musste, daß sich die Verantwortlichen
nicht mit den von ihnen selbst erhobenen Vorwürfen auseinandersetzen wollten, ausgeru-
fen: „Auch das gehört zur Sauberkeit"?

Hieß nicht die den Versammelten neben „wir diktieren die Treffen" übermittelte Botschaft:
„Kommt laßt uns nicht grübeln, einfach nur spielen, damit das Mitgliedertreffen „wieder er-
freulich werden kann"?

Wurden Tagesordnungspunkte als nicht erhalten dargestellt?
Wurden vom betroffenen eG Mitglied fristgerecht Tagesordnungspunkte für die Mitglieder-
versammlung am 03.11. an alle Mtglieder eingereicht und von der Gesprächsleitung der
Nichteingang behauptet, obwohl andere Mitglieder den Eingang bestätigten?

Hieß es dort u. a. im Punkt „Auskunftsersuchen an den Aufsichtsrat: War die vom Aufsichts-
ratsvorsitzenden am 13.10.2008 innerhalb der eG Mitgliederversammlung ... geäußerte, ehr-
verletzende, jeglicher Grundlage entbehrende, zudem ohne Vorlage jeglichen Beweises ge-
äußerte Behauptung, nach der die Amaryllis eG angeblich „erpresst" worden sein soll, vom
Aufsichtsrat insgesamt autorisiert
?

Haben die eG Mitglieder ein Anrecht darauf, zu erfahren, womit jemand und wer sich, das
legt die Logik nahe, erpressbar gemacht haben muß, damit so ein - dennoch nicht zutreffen-
der - Vorwurf überhaupt erhoben werden kann? Warum wurden keine Schritte gegen die an-
gebliche „Erpressung" unternommen"?


Wurde das angebliche Nichterhalten der Tagesordnungspunkte damit begründet, das betrof-
fene eG Mitglied stünde bei einigen auf der Spamliste? Hat nicht ein Spamfilter Tagesord-
nungspunkte, die im Betreff mitgeteilt werden, durchzulassen? Handelt es sich um den Ver-
such, unerwünschte Tagesordnungspunkte abzublocken, wieder eine Ausgrenzungshandlung?

Wurde im Vorfeld, im Juli 2008, sogar aktiv dazu aufgerufen, Emails des betroffenen eG Mit-
glieds als Spam zu „klassifizieren"?

Wurden die vom betroffenen eG Mitglied eingereichten, aber angeblich nicht erhaltenen, Ta-
gesordnungspunkte mit einer Ausnahme, die sich auf eine notwendige Protokollkorrektur be-
zog, beachtet? Wurde von der Versammlungsleitung angeboten, die Punkte beim nächsten
Mitgliedertreffen einzubringen? Legte darauf das betroffene eG Mitglied seine Tagungsord-
nungspunkte der Versammlungsleitung vor? Haben sich die Verantwortlichen „sozial enga-
giert"
verhalten?

Hat das betroffene Mitglied damit unmittelbar erfahren dürfen, was es bedeutet, wenn
nicht nur „Wir diktieren die Treffen, nicht andersrum"? angekündigt, sondern umgesetzt wird?

Hat das Moderatorenteam die eigene Vorgabe über die Mitgliedertreffen so erfüllt: „wir (sind)
aber vollkommen frei ... sie so zu gestalten wie wir es wollen"?

War das Verlangen des eG Mitglieds, zu erfahren, wessen es beschuldigt wird, uninteressant?
Lag es an der knappen Zeit? War das ausführliche Austauschen über Putzerfahrungen wichti-
ger? Streitkultur?

Ist der Erpressungsvorwurf zuückgenommen worden?
Hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende in der Versammlung vom 03.11.2008 zu den von ihm
selbst erhobenen Vorwürfen geäußert? Hätte er nicht die Gelegenheit nutzen können, die
mutmaßliche Erpressung anhand der angeblichen Erpressungshandlung darzustellen? Tat er
das vielleicht aus „Rücksicht" auf den anwesenden, angeblichen Erpresser nicht? Ist so viel
Nachsicht und Güte wahrscheinlich oder auszuhalten?

Hat der Aufsichtsratsvorsitzende auf das Verlangen des betroffenen eG Mitglieds reagiert,
entweder Beweise vorzulegen oder den Vorwurf an Ort und Stelle zurückzunehmen? Hat ir-
gendein anderes eG Mitglied dieses Verlangen unterstützt?

Wurde in der Versammlung vom 03.11.2008 das Protokoll der Versammlung vom 13.10.2008
korrigiert? Wurde darüber abgestimmt, den Erpressungsvorwurf nicht ins Protokoll der Ver-
sammlung vom 13.10.2008, wo er gefallen war, aufzunehmen?
Setzen sich solche Vorkomm-
nisse nicht automatisch von selbst auf die Tagesordnung?

Wurde der Erpressungsvorwurf von irgendjemand als unzutreffend oder nie gesagt zurück-
gewiesen?
Wurde er damit indirekt bestätigt, nur nicht der Dokumentation würdig, als für
ein Protokoll unwichtiges Detail, als nicht erwähnenswert angesehen?

Liegt es da nicht nahe, hier dem Vergessen entgegen zu wirken? Steht wirklich im Belie-
ben eines Protokollanten, schwerwiegende Vorwürfe auszublenden und zu verschweigen?
War es wirklich wichtiger, im Protokoll auf einen braunborstigen vermissten Besen eines
eG Mitglieds hinzuweisen?

Kann es sein, daß der Protokollant und die Versammelten deswegen den Vorwurf der Er-
pressung nicht protokollieren wollten, weil sie befürchteten, damit Tatsachen zu schaf-
fen? Sind nicht in Wahrheit noch deutlichere Tatsachen geschaffen worden? Wird nicht
ansonsten regelmäßig von Transparenz gesprochen?

Wies ein einziges tapferes Mitglied darauf hin, daß Verschweigen der Wahrheitsfindung
nicht behilflich ist? Ist diese Gemeinschaft von Meinungsfreiheit bestimmt? Der Freiheit,
keine Meinung in bestimmten Fragen zu haben, auch nicht haben zu wollen?

Kann man also auch frei von Meinung sein? Titelte der Bonner General-Anzeiger am 05.11.
2008 auf Seite 13: „Die Krise ist da", wo ein Auftritt von Luise Kinseher, die sich anläßlich
des WDR-Kabarettsfestes am 03.11.2008 im Bonner Pantheon Gedanken über die Mei-
nungsfreiheit machte,
erwähnt wurde, ausgerechnet an dem Tag, als die eG Mitglieder
erkennbar keine Meinung haben wollten?


Ist der Erpressungsvorwurf indirekt bestätigt und erneuert worden?
Ist man nicht unfreiwilliger Zeuge einer Farce oder spielt sich bereits eine Tragödie ab, wenn
während des Palavers, ob die frühere Erpressungsverdächtigung vom 13.10. ins Protokoll der
dazu gehörigen Versammlung gehört, die ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende, immerhin eine
von 4900 „Managementtrainerinnen, Facilitatorinnen und Supervisorinnen", behauptet, „auch"
angeblich erpresst worden zu sein? Wird damit die erste Äußerung nicht nur bestätigt, son-
dern obendrein noch erneuert? Was sonst bedeutet ein „auch"? Fügte die Dame hinzu, das
betroffene eG Mitglied könne dies „ruhig aufschreiben"?
Und geschah dies vor allen Teilneh-
mern der Versammlung am 03.11.2008?

Besteht Anlaß zur Vermutung, daß weder die erste noch die zweite Erpressungsverdächti-
gung in keinem Protokoll, auch nicht nachträglich, erscheinen wird?
Muß davon ausgegan-
gen werden, daß die Gruppe in kollektiver Verdrängung überhaupt kein Bewußtsein darüber
hat, daß sie fundamentale Rechte der Unschuldsvermutung, des Verlangens nach Offenle-
gung und der Gegenrede mißachtet? Welchen Realitätszustand hat diese Gemeinschaft er-
reicht?

Gab es irgendeine Zurückweisung seitens der Teilnehmer? Stand ein Einziger auf und rief
„Stop, Schande, Ende"? Nennt man so ein Verhalten auch Starre?

Sprach im Zusammenhang mit dem nicht unerwarteten Erscheinen des betroffenen eG
Mitglieds, seinem Verlangen nach Klarstellung und Transparenz, in der Versammlung die
ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende diese Worte: „Aufruhr und Stunk", nannte Juni das
Wort „Vergiftung"?

Hat irgendein eG Mitglied die Einhaltung der Unschuldsvermutung gefordert? Nach Vorlage
von Beweisen verlangt? Den nun schon doppelt erhobenen Vorwurf bezweifelt? Sind
Schweigen,
Verschweigen und Nichteinmischung nicht Zustimmung? Oder eine besonders
tückische Form des Widerstands"?

Ist „Zustimmung umgangssprachlich eine Meinungsäußerung, die sich der Verlautbarung
eines Anderen anschließt. „Zustimmung“ im engeren Sinn im deutschen Zivilrecht der zu-
sammenfassende Begriff für die Einwilligung und die Genehmigung"?

Was ist das für eine Gemeinschaft, die unbewiesene Behauptungen trotz erkennbaren und
heftigen Widerspruchs des Betroffenen widerstandslos für Tatsachen nehmen will?

Liegt es daran, daß der Urheber der Aufsichtsratsvorsitzende ist? Steht dann die Behaup-
tung schon für den Beweis? Muß denn der Aufsichtsratsvorsitzende nicht genau wissen,
was er sagt? Glauben das die eG Mitglieder? Ist das wirklich der Grund des Schweigens?
Sind diese Leute weichgespült oder hirngewaschen? „Ein veraltetes Konzept ... psycho-
logischer Manipulation"?

Wie sicher muß sich der Aufsichtsratsvorsitzende seiner Sache sein, wenn er während der
Versammlung am 03.11. mit keinem Wort Stellung nimmt? Wie mündig die Versammelten,
ihn nicht aufzufordern, endlich zu belegen, was er behauptet oder seine Äußerung zurück-
zunehmen?

Muß das scheinbar standhafte Verhalten des Aufsichtsratsvorsitzenden nicht den Mitglie-
dern suggerieren: „Schaut her, die Sache ist eindeutig, darum schweige ich"? Aber ist das
wirklich Führungsstärke?

Haben nicht in Wirklichkeit die Mitglieder das Ausgrenzungsgebot so vollständig verinner-
licht, daß bei ihnen überhaupt keine Zweifel an einem Vorwurf des Aufsichtsratsvorsitzen-
den aufkommen können? Darf, muß dann nicht konsequent Ausgrenzung in einem weiteren
Akt der Ausgrenzung und Entrechtung umgesetzt werden? Zurück zum Übergiff?

Wollen dennoch einige eG Mitglieder „deeskalieren"? Wie geht das, ohne Recht und Unrecht
unmittelbar unter Beteiligung des betroffenen Mitglieds gegenüberzustellen?

Kann man wirklich das Verlangen nach Klarstellung, den Protest gegen ungerechtfertigte
Vorwürfe Eskalation nennen? Ist da schon die Schere im Kopf erfolgreich angesetzt?

Bedeutet „Deeskalieren" in diesem Zusammenhang, daß man das Unrecht zunächst, wis-
send, duldet, um „Ruhe" in eine Gemeinschaft zu bringen? Soll das betroffene eG MItglied
bis zum Sankt Nimmerleinstag auf eine Klärung warten? Will das jemand ernsthaft verlan-
gen? Hilflose Ogen?

Beschreibt „im Störungsmanagement das Eskalationsprinzip die Delegation der Störungs-
bearbeitung an eine höhere Kompetenzstufe, wenn in der darunter liegenden Stufe keine
Korrektur möglich ist"?

Ist nicht die „darunter liegende Stufe" repräsentiert vom Aufsichtsratsvorsitzenden, dem
höchsten Funktionsträger der eG, schon erreicht? Verhält sich der Aufsichtsratsvorsitzende
exterritorial, weil er weiß, daß nur er über sich Aufsicht führen kann, was er offenkundig
nicht will?

Stehen deshalb die eG Mitglieder ratlos da? Ist also bereits die höchste Kompetenzstufe
erreicht? Könnte man die auch die höchste Stufe des Versagens nennen?

Muß also die „höhere Kompetenzstufe", da sie bereits intern erreicht wurde, extern ge-
sucht und gefunden werden? Wird seit über einem Jahr von Supervision und Mediation ge-
redet? Geredet und geredet? Wurden im August 2007 „wichtige Dienste wie ...Verwaltung,
Mediation ... in eigener Verantwortung geleistet"?


Gab es sogar dazu im Herbst 2007 ein Tagesseminar? Äußerte ein eG Mitglied zum Schluß
der Veranstaltung: „Alles ist möglich und nichts wie es scheint"?
Wurden die Ergebnisse
ausgewertet? Fand danach Supervision statt?

Was bedeuten die Widerstände dagegen? Soll es etwa nur am Geld liegen? Wurde nicht
viel Unbedeutenderes finanziert? Gibt es nicht nur die Angst des Torwarts vor dem Elfme-
ter, sondern auch die Angst vor der unangenehmen Wahrheit, die in einer Mediation so
sicher wie das Amen in der Kirche, und nicht möglicherweise, auf den Tisch käme?

Finden sich im Verhalten der eG Mitglieder Merkmale einer Sekte, einer eingeschworenen
Gemeinschaft?
Läßt sich „übermäßig autoritäres oder autoritätsgläubiges", faschistoides
Verhalten feststellen? Blinder Gehorsam? Gleichschaltung und Übereinkunft der Gruppe im
Ausgrenzungsverhalten dem unerwünschten Mitglied gegenüber? Übergriff gefällig?

Geht die Ergebenheit der Mitglieder so weit, daß sie rudimentär vorhandene Skrupel beisei-
te schieben? Werden die Ressourcen zur Abweisung der Regimegegner gebündelt?
Aus-
grenzug als Methode? Was sind die Elemente von Omerta?

Sind Verharmlosen, Verleugnen und Verschweigen die Basis, die eine Gemeinschaft wirk-
sam dauerhaft zusammenhalten kann? Darf daran gezweifelt werden, daß das gutgeht?
Ver-
rät eine Gemeinschaft so ihre eigenen Ideale? Oder löst sie so ihre Ansprüche ein?

Was ist, wenn über das betroffene eG Mitglied später zu sagen sein wird: „Er war doch kein
Erpresser?" Bleibt da nicht doch etwas hängen? War das etwa die Absicht?

Bedeutet Verleumdung, daß „jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen auf-
stellt, obwohl er weiß, daß sie unwahr sind"?
Ist damit der sich selbst beaufsichtigende Auf-
sichtsratsvorsitzende ein Verleumder? Oder hat nicht auch hier die Unschuldsvermutung zu
gelten?

Ist nicht in Wahrheit immer nur der Bossa Nova an allem Schuld? Du kennst Manuela
nicht?

Die Laien richten sich? Ist es nicht wirklich so, daß sich die Reihen lichten? Beabsichtigen
eG Mitglieder ihre Nutzungsverträge zu kündigen? Sind Ankündigungen in dieser Richtung
erfolgt? Kündigungen zwischen dem 03. und dem 05.11. ausgesprochen worden? Berichtete
sogar fairkehr, Ausgabe 6/2008, darüber unter dem Titel: „Not macht erfinderisch"?

Sind irgendwelche Mitglieder der „sozial engagierten" Gemeinschaft auf diejenigen zuge-
kommen, haben nachgefragt, sich für die Gründe der Kündigungen interessiert?

Hat ein eG Mitglied in seiner Kündigungsbegründung u. a. formuliert: „Hinzu kommt, dass
ich nicht in einer Gemeinschaft leben kann, die mit der Wahrheit dermaßen missachtend
umgeht, wie es sich in der MV am Montag, den 3.11.08, zugetragen hat"? Was macht Frau
Wahrheit?

Datiert auf der Internetseite der eG (Stand 20.12.2008) das letzte Protokoll eines Mitglie-
dertreffens vom 22.09.2008? Fanden danach noch weitere Treffen statt? Wurden wesentliche
Vorfälle dokumentiert? Werden Protokolle nun „Berichte" genannt? „Ist ein Bericht ein Text,
der einen Sachverhalt oder eine Handlung objektiv schildert, ohne Wertungen des Autors zu
enthalten"?


Muß danach nicht auch ein Bericht umfassend und möglichst objektiv sein? Kann es sein,
daß im „Bericht" über das Mitgliedertreffen vom 03.11.2008 mit keinem Wort auf den Er-
pressungsvorwurf eingegangen, der Vorgang komplett verschwiegen wird?

Dafür aber auf über 11 Zeilen über MOBB, die mobile Einsatzgruppe „Blitz-Blank" berichtet
wird? Darf man so eine Vorgehensweise tendenziös nennen? Oder ist das eine Verharm-
losung?

Was ist von Berichten zu halten, die gar keine sind
? Haben wir es nicht genau damit zu
tun? Wird nicht ein erstes Protokoll eines Mitgliedertreffens erstellt, das einen wichtigen
Sachverhalt unerwähnt läßt? Wird dies beim nächsten Mitgliedertreffen am 03.11.2008 be-
mängelt oder von den Verantwortlichen bemäntelt? Wird dort der Sachverhalt noch einmal
erwähnt, bestätigt, der Vorwurf sogar erneuert? Findet sich im nächsten Bericht ein Hin-
weis auf die Vorgänge?

Haben wir also zwei „Berichte" vorliegen, die sagen, daß etwas nicht geschehen ist, obwohl
es sich zugetragen hat? Sind die Berichterstatter Berichtbestatter? Sagen sie denn, daß
etwas nicht geschehen ist? Oder lassen sie es einfach nur weg? Lesen sich nicht trotzdem
die „Berichte" so, als wäre etwas nicht geschehen?

Ist Weglassen die elegante Schwester der Lüge? Kann, was im Bericht nicht vorkommt, trotz-
dem geschehen sein? Wie wird es für den Leser sein? Aber was ist mit dem Leser, der sehr
wohl weiß, was sich ereignet hat? Muß man sich nicht staunend deshalb die Augen reiben,
weil die übrigen eG Mitglieder keinerlei Wunsch nach Klarstellung verspüren?

Wird denn nun endlich darüber berichtet? Oder findet Umettikettierung durch Umbenennung
von Protokoll in „Bericht" statt? Sind die Gründe bekannt, warum man nicht mehr Protokolle
führen will?
Muß man nicht ins Grübeln geraten, warum bestimmte Dinge erwähnt werden
und andere nicht? Darf nach cui bono gefragt werden?

Ist die Wahrheit nicht immer einfach, ist sie nicht da, zum Greifen nah? Herrscht bei ihrer
Abwesenheit ein Vakuum? Falls nicht, was dann? Sang André Heller: „Die Lüge ist wahrer
als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist"? Sprach Wolfgang Neuss: „Eine Frage
schwirrt mir durchs Hirn: Kann man so geschickt schweigen, daß man verstanden wird?"

Gab es anläßlich einer Verdunkelung des Lichts ein Einweihungsfest? Wurde schon viel
früher über Verfinsterungen berichtet? Schlug der Männerchor „Kein C zu hoch" wirklich die
„richtigen" Töne an? Ließ sich die Oberbürgermeisterin in Begleitung der Wahrheit „aus-
führlich das Projekt zeigen und erklären"? Waren die Damen nicht nur glühend interessiert,
sondern auch stark positiv-fanatisch motiviert und e
nthusiasmiert, ach was, einfach nur
„begeistert"? Ist Herr Bargeld der Kassierer meiner Bank?

Findet sich nach den Kündigungen unter „Wohnungen frei" auf der Internetseite der eG:
„Die Häuser sind fertig - jetzt bauen wir an der Gemeinschaft"? Will man nun erst werden,
was man bereits zu sein glaubte?

Musste nicht ein Pkw haltendes eG Mitglied bisher einen Tiefgaragenplatz mieten? Warum
heißt es nun aber: „Ein Tiefgaragenplatz kann ... gemietet werden"? Sind Kannbestimmun-
gen nicht selbsterklärend?

Oder ist gemeint, daß Autolose bei freier Tiefgaragenkapazität einen Platz für anderen Be-
darf anmieten können? „Bietet" man ferner „ein Car-sharing-Modell an, das die gemeinsame
Nutzung eines Kfz mit mindestens einer anderen Wohnpartei vorsieht"? Muß man aber ein
Angebot annehmen?

Muß nicht vielmehr ein Pkw-Halter als Wohnungsinteressent aufgrund der Beschreibung da-
von ausgehen, keinen Tiefgaragenplatz anmieten zu müssen, und ebenfalls annehmen, das
Angebot des Car-sharing-Modells ohne Nachteile ablehnen zu dürfen?

Warum schrieb „Henry James ..., er würde „durch London kriechen”, um mit Santayana über
das Buch sprechen zu können"? Kommt darin dies vor: „Are those who forget history con-
demned to repeat it"?

Sprach Mahatma Gandhi dies: „When I despair, I remember that all through history the
way of truth and love has always won. There have been tyrants and murderers and for a
time they seem invincible but in the end, they always fall -- think of it, ALWAYS"?

Alles frei erfunden? Gehen dem Autor die Fragen aus? Wäre es nun nicht ratsam, einmal
umzublättern, andere Seiten auf- respektive andere Saiten anzuschlagen?


© Martin C. Altenpohl 2008 -> @

 

 

 

 

 

 

 

Wichtiger Hinweis!

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - Haftung für Links hat das Landgericht Hamburg entschieden,
daß man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten
hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten/verknüpften Seiten,
die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen
Internetangebotes gesetzten Seiten.

Ich distanziere mich auch auch für Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in eingerichteten
Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige
Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcher Art darge-
botener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen
wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

 

 

 

THIS IS THE END

 

Bringt die Nähe zum Thema nicht automatisch Distanz? Wird sie womöglich durch das satirische Abarbeiten erst
hergestellt? Ist das alles hier nur Bewältigungskunst? Eigentherapie? Schreiben anstelle von Schreien? Möchte
man nicht neben Schreien auch Speien angesichts von soviel Niedertracht? Bedeutet Sich-Erinnern Vergessen?
Vielleicht Verzeihen? Ist denn überhaupt etwas geschehen? Nur geträumt?

Gibt es darum aber ein Ende des Distanzierens? Kann man beim Distanzieren vor sich selbst halt machen? Muß
nicht gerade der Satiriker sich ausdrücklich sogar von sich selbst distanzieren? Kann er nicht erst dann ein Er-
gebnis schaffen, wenn er nicht persönlich verwickelt ist? Ist, wo keine Anhaftung ist, auch kein Problem?

Beweist das Problem die Anhaftung? Muß der Satiriker nicht auch vor sich warnen? Oder geht das schon zu
weit? Ist man nicht, wenn man zu weit gegangen ist, trotzdem irgendwo, selbst wenn es dort anders ist,
angekommen? Oder meint man mit
Du bist zu weit gegangen", daß die Schuhe verschlissen sind? Kann man
also überhaupt zu weit gehen? In der Kunst?


© Impressum

 



Ars longa, vita brevis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist nicht Mediation mit t Meditation?