wie der gärtner zum maurer wurde, warum herr divan nur noch über
rechtsanwalt kommunizieren will, seine mitarbeiter keine lust haben und
warum es eilig ist GEMEIN-NÜTZIGE WOHNUNGS-ERHALTUNGS-GESELLSCHAFT

es geht weiter... ich schicke per email folgendes an willnich und feinwohnen:

"am 25.08.2004 kurz vor 12 (high noon) klingelt sich im regen jemand ins haus.
wie sich auf nachfragen herausstellt, ist es herr kaisa, gesandter der feinwohnen,
mit einem eimerchen voller verputzmaterialien.

er soll die abgeklopften wände, also da, wo zuletzt im jahre 2002 "gearbeitet"
wurde, "beiputzen". ein schreiben hätten wir ja schon alle bekommen.

ich weise darauf hin, daß keine benachrichtigung erfolgt ist. während des gesamten
gesprächs ist auch herr f., parterrewohnung, zugegen.
auch er hat nichts bekommen.
dafür habe ich gestern ein schreiben der stadtwerke erhalten, daß demnächst evtl.
neue wasser/gas/stromleitungen verlegt werden.

damals in 2002 hieß es, daß alle mieter die keller frei zu räumen hätten, weil zunächst
von außen die wände freigelegt und dann die entsprechenden arbeiten innen
stattfinden würden. daran konnte sich auch herr k. erinnern. außer der ankündigung
und putz abklopfen passierte damals nichts. ich selbst hatte meinen keller nicht
ausgeräumt und ein abklopfen der wände verhindert, weil mir keinerlei ankündigung
oder schriftlicher auftrag vorlag. ebenso scheint es heute zu gehen.

ich wundere mich (mal wieder), daß offenbar marginale arbeiten durchgeführt
werden sollen. nach "gutachter"-erkenntnissen im keller, wobei ich zugegen
war, hieß es, daß z.b. alter putz, der wasser binde, komplett entfernt werden
müsse, daß auch der boden entsprechend behandelt werden müsse, denn über
den "gebrochenen sockel" könne wasser direkt eintreten.

herr k. wusste aus der erinnerung zu berichten, daß tatsächlich damals (2001/2002)
geplant war, die außenwände freizulegen und zu trocknen. er habe dafür einen
kostenvoranschlag fertigen müssen, aus dem aber nichts wurde.
(fragt sich, wie ein gärtner über fachkenntnisse für solche arbeiten verfügt).

ich erkläre herrn kaisa, daß in meinem kellerraum kein putz im jahre 2002 abgeklopft
worden sei und er deshalb für seine "verschönerungsmaßnahme" sprich kosmetik
lt. seinem auftrag nicht zur verfügung stehe, bis ich von willnich/feinwohnen schriftlich
art, umfang und datum bestätigt bekomme, wie herr k. ja selbst erwähnte. was die
stadtwerke können, dürften auch willnich/feinwohnen können.

es wurde im gespräch mit dem "gutachter", später noch einmal mit dem vor ort tätigen
herrn vorhang, erklärt, daß mein keller ausgeräumt und dann die wände komplett
behandelt würden. offenbar hat herr vorhang den auftrag nicht bekommen, fragt sich,
warum. hat er zuviele informationen an die mieter weitergegeben? war er zu teuer?
oder konnte er den auftrag nicht verantworten?

herr k. weiß davon nichts, er soll nur beiputzen. das würde bedeuten, in meinem
keller nur auf sicht von der decke nach unten, soweit zugängig. man würde dann
die gegenstände abdecken. das erscheint so sinnreich, als würde man ein auto,
das an einer wand steht, nur auf der wandabgewandten seite lackieren.

ich frage nach dem sinn, wenn doch der rest, der durch gegenstände verstellt sei,
dann nicht "beigeputzt" werden könne.

herr k. erklärt, er könne nur das machen, was ihm aufgetragen sei und er weiß auch
von dem "gutachten", daß der keller trocken sei. ich wage den einwurf, daß der keller,
aus dessen wand jüngst das wasser nach innen trat, "trocken gesprochen" wurde,
wie man das von heiligsprechungen her kenne.

wir schauen dabei, und erwähnen den vorgang, auf die gerade beschriebene wand,
aus der, auch nach herrn f.'s beobachtungen, und wie er erwähnt, letztens sich eine
beachtliche pfütze gebildet hatte.

herr k. erklärt salbungsvoll, daß er dazu eine menge sagen könnte, dies aber nicht tun
wolle, er mache das, was sein chef ihm auftrage, ansonsten könne er sich am 1. des
nächsten monats eine neue arbeitsstelle suchen.

aber, wie ja alle wissen, sei für andere maßnahmen "kein geld da". herr k. scheint diese
information für ungefährlich oder als allgemein bekannt vorauszusetzen, um sie
vermeintlich ungefährdet erwähnen zu können.

seltsam ist, daß alle mitarbeiter, die jemals vor ort waren, stets davon sprachen, daß
kein geld für ordentliche maßnahmen da sei. weder willnich/feinwohnen haben dies
dementiert. "zufällig" findet sich dann ein "gutachter", der zu maßnahmen rät,
bei denen es egal ist, ob geld da ist oder nicht, denn sie kosten ja ohnehin nur
ein, zwei säcke zementmörtel und die hilfe des gärtners.

man gewinnt den eindruck, daß die entsprechenden mitarbeiter vor ort geschickt und
verwarnt werden, keinerlei äußerungen zu machen. woran muß man unwillkürlich bei
solchen dingen denken? die antwort wissen Sie!

auf meine frage, über welche qualifikation herr k. denn verfüge, erfahre ich von ihm,
daß er seit 40 jahren für den vermieter als gärtner arbeite. und nebenher so
allerlei. aha.

bitte fragen Sie herrn kaisa nicht, ob er überhaupt heute im keller war. er wird sicher,
wie die anderen bisher aufgetretenen darsteller der realsatire, sich an nichts erinnern
können wollen oder dürfen. er soll ja auch seinen arbeitsplatz behalten, bitte, denn
er ist ein sympathischer mann.

noch etwas:
ich bat schon mehrfach um aufklärung, wer "hauswart" ist und welche kosten konkret
entstanden sind. bitte holen Sie das nach.

bitte ich erneut um einsicht in das "gutachten", auf das sich die momentanen
verschönerungsarbeiten beziehen."

nach dieser email erhielt ich eine unfreundliche antwort von herrn divan:

" Sehr geehrter Herr A.,

durch Ihre zahlreiche Mails an die Mitarbeiter der willnich und feinwohnen sehe ich
mich gezwungen, Ihre Angelegenheit an unseren Rechtsanwalt B. S. weiterzuleiten.
Grund hierfür ist, dass unsere Mitarbeiter einen erheblichen Zeitaufwand für Ihr
Anliegen benötigen. Ab sofort fordere ich Sie hiermit auf, unsere Mitarbeiter weder
per Mail oder telefonisch zu belästigen. Falls Sie uns etwas mitteilen möchten,
wenden Sie sich bitte an Herrn RA S., in 53113 Bonn.

Mit freundlichen Grüßen

divan
- Geschäftsführer -"

interessant ist, daß herr divan für willnich spricht, obwohl willnich doch sein
auftraggeber ist. seine begründung ist einer realsatire würdig. weil seine
mitarbeiter mit meinen anliegen, die sie im übrigen nicht bearbeiten oder,
siehe keller, nur mangelhaft umsetzen, zeitlich belastet sind, soll ich mich
jetzt also bei berechtigten anliegen an einen rechtsanwalt
wenden.

herr d. hat vergessen, daß er, beauftragt vom vermieter, in mietsachen
mein ansprechpartner ist.

daß er meine nachfragen per email oder telefon als belästigung diffamiert,
spricht eine deutliche sprache.

leider komme ich nicht umhin, dies der willnich zu melden.

"guten tag bei willnich,

bitte legen Sie das Ihrem vorstand vor!

wie kann ich berechtigte auskünfte über sachverhalte erhalten wie:
"hauswartkosten", "einsicht in gutachten",
mitteilungen über nicht erfolgte benachrichtigungen
über (kosmetische) "baumaßnahmen" ,
wenn Ihr beauftragter herr divan dies als
"belästigung" empfindet.

haben Sie da den richtigen geschäftspartner?
bitte nehmen Sie Ihre aufsichtspflicht wahr.

da feinwohnen lt. internetrecherche zu 100% Ihnen
zuzurechnen ist, werde ich, bis herr divan gelernt hat, mit
mietern freundlicher umzugehen, mich an Sie wenden."

wie der neue ton bei feinwohnen ist, erfahre ich wenig später:

email an willnich:

bitte an den vorstand!

heute am 25.08.2004 gegen 16 uhr 40 klingelt es. zwei herren überrreichen
briefumschläge. absender feinwohnen. darin steht:

"aufgrund der tatsache, daß der keller.... schnellstmöglich mit zementputz
verkleidet
werden soll, bitten wir Sie hiermit, herrn kaisa stets zugang zum
keller zu gewähren."

immerhin, die arbeiten haben ja schon begonnen, erfolgt eine bekanngabe.

während die herren ihre briefe übergeben, warte ich an der tür und frage die
beiden, nachdem sie aus dem 1. stock zurückkekehrt sind, ob ich ihnen im keller
meinen kellerraum zeigen könne.

antwort: "wenn es schnell geht." ich will fragen, wie man eine wand verputzt,
ohne daß man den raum frei räumt.

ich sage: "für Ihre mieter müssen Sie sich schon etwas zeit nehmen."
dabei gehe ich in den keller. die beiden herren verlassen das haus mit
der bemerkung:

"nö, da hab' ich jetzt keine lust zu."

ich treffe herrn kaisa an, der noch mitbekommt, wie die herren gehen.
das ist also der stil von feinwohnen."


warum es eilig war, der keller nie naß, sondern ihm
immer nur zu heiß war.
wandprobe und bilder.