ZURÜCK was ist hier seltsam? wem fällt etwas auf?
kellersanierung light die mauer ist gar keine mauer

als neugieriger mensch schaue ich mir genau an, an welchen wänden der gärtner
am 26.08.2004 seine verputzarbeiten durchführt. es sind ausnahmslos

außenwände
, abgesehen von den verschönerungsarbeiten an innenwänden, die
dadurch nötig wurden, weil im jahre 2002 vermieterbeauftragte mit hammer und
meißel große löcher geschlagen haben auf der suche nach eingemauerten
goldbarren, oder was war es sonst?

denn, als sie damals nichts fanden (oder ihre annahmen bestätigt sahen)
verschwanden die bauarbeiter spurlos und ließen die wände mit großen
löchern zurück. GEMEIN-NÜTZIGE WOHNUNGS-ERHALTUNGS-GESELLSCHAFT

also:
warum außenwände? warum sind die innenwände ausnahmslos ohne befund?
na, ganz einfach: weil sie nicht direkt an das erdreich grenzen.

mit anderen worten: alle vom losen, aufgeblähten, aufgeplatzten, aufgequollenen
putz betroffenen kellerwände sind außenwände. an keiner innenwand ist
vergleichbares feststellbar.

aufgequollener putz ist übrigens auch an stellen zu beobachten, die oberhalb des
erdreichs liegen.
wie kann so etwas nur an außenwänden auftreten? was könnte
die ursache sein?

da wir ja jetzt wissen, daß der keller trocken ist, weil ein "gutachter" das
freundlicherweise so sehen will, fragt sich, wieso dann diese
schäden entstehen konnten.

meine vermutung nach wie vor: der keller war nie naß, ihm war zu heiß. darum
quoll der putz auf.

aber: warum machte er das nur an den außenwänden? weil er sich dabei abkühlen
konnte?

münchhausen läßt grüßen.

keller"sanierung" light

am 29.07. 2004 treffe ich zufällig vor dem keller den hausbewohner herrn b., dessen
abwesenheit seinen keller vor wenigen tagen davor bewahrte, ebenfalls vom gärtner
verschönert zu werden.

ich frage herrn b., ob ich einige fotos vom zustand seines kellers machen dürfe. herr b.
willigt ein. dabei erzählt er mir, daß er selbst den keller im jahr 1964 (!) verputzt habe.
dabei kratzt er mit den händen losen putz bzw. das vorgebliche mauerwerk los, das
rieselnd zu boden fällt. die wand besteht mehrheitlich aus erde. auch ich probiere es
einmal: es ist ganz, ganz viel erde mit dicken kieselsteinen.

während dessen sagt herr b. mehrfach "alles naß, alles naß." dabei zeigt er auch noch
auf den unmittelbaren abschluß der außenwand zum boden.

da, plötzlich fällt es mir wie schuppen aus den haaren. warum hat der "gutachter" den
keller für "trocken" befunden? während der begehung hat es nicht geregnet. und kurz
davor auch nicht.

wir wissen bereits, was herr vorhang sagte: "da rauscht das wasser durch die wand."
dieser keller, gebaut aus erde, sand und kiesel ist im laufe der zeit eine innige
verbindung mit dem erdreich eingegangen. die griffige formel lautet also:
keller=erdreich. noch wurden keine regenwürmer beobachtet.

so sieht
eine wand ohne putz (keller von herrn b.) von innen wirklich aus. dieser
zustand wurde im jahre 2002 von vermieterbeauftragten zwecks vorbereitung der
ausschachtarbeiten hervorgerufen. erst mehr als zwei jahre später wurde neu
verputzt, ohne weitere, nötige sanierungen durchzuführen. stellen Sie sich einmal vor,
Ihre kfz-werkstatt würde Ihnen eine grundierung als komplettlackierung verkaufen
wollen. so ähnlich verhält es sich hier.

bei längerer trockenheit, soweit auch herr vorhang, trocknet
die umliegende erde und
damit trocknen auch partiell die anschließenden kellerwände. leider immer nur bis zum
nächsten regen. und so etwas übersieht ein "gutachter"?

KELLERWAND  ALS  ERDREICH  MIT  FUNDSTEIN   ALLES TROCKEN  ALLES  GUT

AUFWÄRTS