MEHR ÜBER DIE GEMEIN-NÜTZIGE WOHNUNGS-ERHALTUNGS-GESELLSCHAFT
EINMAL DER REALITÄT INS AUGE SCHAUEN
die wundersame trocknung... (wunder gibt es immer wieder)
warum droht und versucht herr divan eine nötigung?
und warum ein "gutachter" mit bloßem augenschein auskommt


fördernd ist beharrlichkeit, so weiß es der chinese in seinem i-ging. meine bemühungen, daß der keller
saniert wird, unter anderem durch darstellung auf einer privaten internetseite, haben wohl genügend
aufmerksamkeit erregt, so kam es heute zu einem erneuten besichtigungstermin.

am 9.7.2004 gegen 13 uhr 45 sprach überraschend, aber trotzdem unangemeldet, per-
sönlich herr divan, ein nachfahre aus dem früheren osmanischen reich, auch be-
kannt als aladin hilf, mit seinem osmanischen begleiter kostnix, von der firma
feinwohnen nebst einer damen- und drei herrenbegleitung, u.a. herr plärrnich von
der firma willnich als vermieter, bei mir vor.

über stil kann man streiten, aber die tatsache, daß man den dingen auf den
grund gehen und sie in augenschein nehmen will, muß man uneingeschränkt
positiv bewerten.

dabei war ein sog. "gutachter", herr ewig regloser vom architekturbüro hc ritt
pony
. herr plärrnich, auch genannt: graf hobel schwing, schränkte ein, daß der
vorgebl. gutachter nur "fachmann" sei, was immer so etwas bedeutet. später
erfuhr ich, daß es sich um einen kölner architekten und dipl. ingenieur handelt.

dies alles erfuhr ich, weil ich nachfragte. die form des: "darf ich vorstellen" scheint
aus der mode gekommen zu sein.

ich verzichtete darauf, die damen und herren um ihre ausweise zu bitten. theoretisch
hätte es ja auch eine gruppe von zeugen jehovas zur bekehrung oder schlimmeres sein können.

kaum hatten sich alle zur besichtigung im keller versammelt, geschah es vor den o. e. zeugen,
daß der türkstämmige
herr divan, natürlich nichts gegen ausländer, als sinniger gesprächsauftakt,
vielleicht auch, um sich typmäßig eindeutig zu positionieren und sicher nach seinem eigenen
verständnis von konfliktbewältigung, distanzlos körperliche nähe suchte und damit eine drohende
haltung einnahm, mich schroff anging, indem er mit rechtsanwalt und einer klage drohte und mich
damit weiter dahingehend nötigen wollte, meine webseite zu veränderen, die nach seiner
auffassung ihn, willnich und
feinwohnen verleumde.

es fragt sich, wie sich herr d. "verleumdet" fühlen konnte, obwohl er doch bis dato in keiner weise
erwähnt worden war. seit märz 2002 war, von willnich unwidersprochen, bekannt, daß ich die bilder,
die den kellerzustand zeigen, auf meiner internetseite zeige.


der nötigungsversuch wurde von allen beteiligten beobachtet und einige herrschaften, inklusive
der angebliche "gutachter" gingen mäßigend auf herrn divan ein, der sich dann auch körperlich
mehr im hintergrund hielt. soweit zu den handlungskompetenzen der neuen betreiberfirma.

herr d. schien emotional sehr beteiligt zu sein, was ja auch sein gutes recht ist. daß er sich später
für die klageandrohung entschuldigte, muß ich nicht erwähnen.

wir alle machen fehler und auch ich war ja bis heute davon ausgegangen, daß der keller sehr stark
sanierungsbedürtig und evtl. auch lebensgefährlich belastet ist.

ich erklärte herrn d., daß ich die bilder des kellers, die im übrigen der wahrheit entsprächen, nur zu
dokumentationszwecken auf meiner privaten website zeige, sie aber keinen medien angeboten
habe. ferner wären, fairerweise von mir, keinerlei namentliche hinweise auf
feinwohnen oder
willnich
erfolgt. insofern könne also niemand diese seiten mit den beiden in verbindung bringen.

dann hatte der "gutachter"/fachmann seinen auftritt. er verrichtete seine arbeit, die mit bloßem
augenschein auskam. es wurden also keinerlei messungen, probebohrungen unternommen
oder wandproben entnommen. einfaches befühlen und kratzen am mauerwerk sollten genügen.

beim begehen der kellerräume rief der fachmann spontan aus: "der sockel ist gebrochen". wir
befanden uns dabei in der ausgangsgruppe im keller der frau k., wo man deutlich risse im boden
erkennen konnte.

der fachmann wollte ausräumen, daß sich im keller gefährlicher schimmel gebildet hätte. zum
beweis griff er nach ein wenig pappe, die sich in meinem keller befindet. bei echtem schimmel-
befall oder starker feuchte müsste die pappe gut durchfeuchtet und schimmel erkennbar sein.
das argument scheint stichhaltig, denn sämtliche pappe ist trocken bzw typisch kellerfeucht,
aber nicht naß. aber: gibt es nicht auch schimmel, den man nicht sieht?

weiter der fachmann, einige alte aufputze seien in früheren zeiten mangelhaft aufgebracht und
müssten entfernt werden, dies darum, weil sie geradezu wasser binden und aussalzungen her-
vorrufen. die wände seien trocken, was man z.b. an rohrdurchführungen sehen könnte, denn
solche stellen wären bei feuchtigkeit am ehesten betroffen.

das baustoffberatungszentrum rheinland mit sitz in bonn verfügt ebenfalls über qualifizierte
"gutachter" z.b. im pilzsporenbereich. woher dieser "gutachter" kam, war vorerst nicht
festzustellen.

die auf den fotos erkennbaren löcher in den wänden kamen dadurch zustande, daß frühere
mitarbeiter des vorgängers der
feinwohnen bzw. deren beauftragte im januar 2002
grobflächig putz abklopften, um sich ein bild von der bausubstanz zu machen. danach suchten
und fanden sie erfolgreich das weite und ließen den keller so, wie er jetzt noch zu sehen ist.

richtig lustig wurde es, als herr divan die auffassung vertrat, daß es sich bei diesem keller um
einen 1a-spitzenkeller handele. er brachte dies in zusammenhang mit der miete pro quadrat-
meter. mit anderen worten: für wenig kann man auch nur wenig erwarten.
immerhin heiterte dies die anwesenden auf. danke.

herr d. erklärte glaubhaft, daß es ihm ein besonderes anliegen sei, berechtigte anliegen der
mieter bzw. der bausubstanz erfolgreich zu behandeln und zu beheben. einen genauen termin
der durchzuführenden sanierungen konnte er nicht nennen, zumal diese überwiegend nur der
optik dienen, so meine auffassung.

ich persönlich bin froh, meine befürchtungen, daß sich gefährlicher schimmel im keller
gebildet hat, nicht bestätigt zu sehen.

warum aber noch im jahr 2002 mitarbeiter
des vorgängers der feinwohnen der auffassung
waren (und auch entsprechende angebote dazu einholten), daß eine trockenlegung des
kellers nur durch freilegen der außenwände geschehen könnte, bleibt nach wie vor rätselhaft.

auch daß ein mitarbeiter der
willnich noch vor wenigen wochen den keller nicht nur als feucht,
sondern als naß bezeichnete, mag merkwürdig klingen angesichts der heutigen (und vorläu-
figen erkenntnis, daß der keller zwar feucht sei, denn, wie der fachmann meinte, alle keller
seien mehr oder weniger feucht, aber die wände dieses kellers seien trocken. waren die
wände vielleicht immer schon trocken und alle haben nur geglaubt, sie wären naß?

oder ist der früher als feucht und naß erkannte keller wundersam getrocknet?
es soll ja auch im menschlichen bereich spontanheilungen geben.
wunder geschen und mathematische-regen-rätsel
(zwei nasse ergeben keinen trockenen)
bleiben.

nun denn, sofern ich gestern nicht hypnotisiert war, muß ich das ergebnis der begehung
glauben und nehme daher mit bedauern meine darstellung auf der ersterstellten website
zurück, daß sich gefährlicher schwarzschimmel im keller gebildet hat. ich bin erfreut, daß
dies nun ausgeräumt werden konnte. an dieser stelle vermeide ich zu sagen:
bis auf weiteres.

die übrigen seiten, auf denen die fotos des kellers und der frühere text zu sehen sind, bleiben
nur aus dokumentarischen gründen erhalten. im übrigen: bilder lügen nicht (es sei denn, sie
wären manipuliert, was man ja heute auch nicht mehr auschließen kann.) natürlich bin ich
gerne bereit, sollte es zu einer kellersanierung kommen, die neuen fotos im sinne von
vorher-nachher
auch darzustellen.

ars longa, vita brevis

wie es weiterging oder wunder (2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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aber thomas jefferson sagt:
you can fool some people
sometimes
you can fool some people
all of the time
but you cannot fool all the people
all of the time